Grafeneck-Prozess (Prozess gegen Dr. Otto Mauthe u.a. wegen Euthanasie)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/3 T 1 Nr. 1756
Ks 6/49
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/3 T 1 Staatsanwaltschaft Tübingen: Strafakten
Staatsanwaltschaft Tübingen: Strafakten >> Grafeneck-Prozess (Prozess gegen Dr. Otto Mauthe u.a. wegen Euthanasie)
1939-1950
Enthält:
Zeugenaussagen, mit Zeugenliste, 1946/ 1948
Dr. Helmut Beil: Entzug der Approbation und des Doktorgrades in den Jahren 1939 und 1941
Akten des Evangelischen Oberkirchenrats, 1940
Akten des bischöflichen Ordinariats Rottenburg, 1947, 1950, 4 Bl.
Verlegung und Tötung von Pfleglingen nach Grafeneck im Jahr 1940 und Hadamar 1941: Statistik ohne Namen
Aussagen von Angeschuldigten: Dr. Fauser, Zwiefalten; Dr. Gutekunst, Winnental; Dr. Götz, Schussenried; Dr. Stegmann, Zwiefalten; Dr. Westkott, Weißenau, 1946/ 1948
Zeugenaussagen aus Heilanstalten, Bd. I-II, 1947/ 1948 (ausführliche Berichte über das Geschehen)
Zeugenaussagen, mit Zeugenliste, 1946/ 1948
Dr. Helmut Beil: Entzug der Approbation und des Doktorgrades in den Jahren 1939 und 1941
Akten des Evangelischen Oberkirchenrats, 1940
Akten des bischöflichen Ordinariats Rottenburg, 1947, 1950, 4 Bl.
Verlegung und Tötung von Pfleglingen nach Grafeneck im Jahr 1940 und Hadamar 1941: Statistik ohne Namen
Aussagen von Angeschuldigten: Dr. Fauser, Zwiefalten; Dr. Gutekunst, Winnental; Dr. Götz, Schussenried; Dr. Stegmann, Zwiefalten; Dr. Westkott, Weißenau, 1946/ 1948
Zeugenaussagen aus Heilanstalten, Bd. I-II, 1947/ 1948 (ausführliche Berichte über das Geschehen)
Strafprozessakten
Beil, Helmut, Dr.
Götz, Dr.
Gutekunst, Dr.
Stegmann, Dr.
Westkott, Dr.
Bad Schussenried BC; Heilanstalt
Grafeneck: Dapfen, Gomadingen RT
Hadamar LM
Rottenburg am Neckar TÜ; Bischöfliches Ordinariat
Schussenried siehe Bad Schussenried
Weißenau: Eschach, Ravensburg RV; Heilanstalt
Winnental, aufgeg. in Winnenden WN; Heilanstalt
Zwiefalten RT; Heilanstalt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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