Auswirkungen des Programms der Bundesregierung zur Stabilisierung der Währung und der Preise auf den baden-württembergischen Landesetat
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711016/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> Mai
15.05.1971
(O-Ton) Walter Krause, SPD, Innenminister von Baden-Württemberg: Haupteffekt wird in der Zurückstellung neu zu beginnender Projekte liegen / Ansonsten wenig Spielraum / (0'33)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Nicht einerseits dringlichste Aufgaben der öffentlichen Hand zurückstellen, andererseits im privatwirtschaftlichen Bereich durch Sozialpartner das Geld mit beiden Händen unter die Leute bringen / Warnung davor, die Krisensituation nur durch Repression der öffentlichen Haushalte zu meistern / Die Länderhaushalte sind nicht Ursachen, sondern Opfer der Preissteigerungen / Preisindex nach Staatsausgaben / (1'42)
(O-Ton) Hans-Otto Schwarz, SPD, Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg: Gesamttrend der Konjunktur in Richtung Normalisierung / Auftragslage der Investitionsgüterindustrie weitgehend normal / Preiswelle: Noch gute Konjunktur der Verbrauchsgüterindustrie / Baden-Württemberg als exportintensivstes Land der BRD: Hauptfaktor für Preisauftriebstendenz ist außenwirtschaftlicher Natur / (1'34)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Nicht einerseits dringlichste Aufgaben der öffentlichen Hand zurückstellen, andererseits im privatwirtschaftlichen Bereich durch Sozialpartner das Geld mit beiden Händen unter die Leute bringen / Warnung davor, die Krisensituation nur durch Repression der öffentlichen Haushalte zu meistern / Die Länderhaushalte sind nicht Ursachen, sondern Opfer der Preissteigerungen / Preisindex nach Staatsausgaben / (1'42)
(O-Ton) Hans-Otto Schwarz, SPD, Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg: Gesamttrend der Konjunktur in Richtung Normalisierung / Auftragslage der Investitionsgüterindustrie weitgehend normal / Preiswelle: Noch gute Konjunktur der Verbrauchsgüterindustrie / Baden-Württemberg als exportintensivstes Land der BRD: Hauptfaktor für Preisauftriebstendenz ist außenwirtschaftlicher Natur / (1'34)
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Finanzministerium
Baden-Württemberg; Haushalt 1971
BRD: Bundesregierung
Bund-Länder-Verhältnis
Export
Industrie: Investitionsgüter
Industrie: Verbrauchsgüter
Konjunktur
Währung: Deutsche Mark
Währung: Wechselkurs
Wirtschaftspolitik: Stabilitätsprogramm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ