Herzog Johann Friedrich von Württemberg erlaubt Hans Christoph von Vohenstein und Hans Ludwig Adler zu Unterlimpurg als den Vormündern der Witwe des Wolf Jacob Senft von Sulberg und ihrer Kinder auf Widerruf, im nachstehend beschriebenen Bezirk des Reichenberger und Murrhardter Forsts zu jagen: Beginnend am Fronbach, wo der Gloßhofer Pfad herübergeht, hinab bis auf die Eberperger Felder, hinab bis an das Fleinsbächlein, hinunter hinter das Berglin, auf dem ehemals ein Schloß, die "Burg" genannt, stand, hinüber bis an die Roth, hinab an den Wiesenbach, hinauf bis an den Wald und die Felder hinüber bis an den Fronbach. Die Erlaubnis wird unter den Bedingungen erteilt, daß die Hunde angebunden zur Jagd geführt werden, mit Maß gejagt wird, die Jagddiener den Forstmeistern des Klosters Murrhardt und des Reichenberger Forsts bekannt gegeben werden, die Marksteine erhalten werden, nicht außerhalb des Bezirks gejagt wird und die Forstmeister unterstützt werden.
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Herzog Johann Friedrich von Württemberg erlaubt Hans Christoph von Vohenstein und Hans Ludwig Adler zu Unterlimpurg als den Vormündern der Witwe des Wolf Jacob Senft von Sulberg und ihrer Kinder auf Widerruf, im nachstehend beschriebenen Bezirk des Reichenberger und Murrhardter Forsts zu jagen: Beginnend am Fronbach, wo der Gloßhofer Pfad herübergeht, hinab bis auf die Eberperger Felder, hinab bis an das Fleinsbächlein, hinunter hinter das Berglin, auf dem ehemals ein Schloß, die "Burg" genannt, stand, hinüber bis an die Roth, hinab an den Wiesenbach, hinauf bis an den Wald und die Felder hinüber bis an den Fronbach. Die Erlaubnis wird unter den Bedingungen erteilt, daß die Hunde angebunden zur Jagd geführt werden, mit Maß gejagt wird, die Jagddiener den Forstmeistern des Klosters Murrhardt und des Reichenberger Forsts bekannt gegeben werden, die Marksteine erhalten werden, nicht außerhalb des Bezirks gejagt wird und die Forstmeister unterstützt werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 43
Aus: A 248 Bü 369
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1617 März 22
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des A.
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des A.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ