UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Prorektor Mögling, Hamberger, Gerlach, Hafenreffer, Varnbühler, Hochmann, Harprecht, Magirus, Planer, Müller, Möstlin, Zigler, Halbritter; 1.) Anmahnungsschreiben nach Straßburg wg. des "Poppysmus" mit Einlage des vorigen Schreibens. [UAT 2/5, Bl. 38]; 2.) Gewährung von wöchentlich 1 Ort bis Ostern für drei Frauen im Lazarett statt bisher 1 fl; Aufforderung an die Blank, ihren Sohn fortzuschaffen oder selbst auszuziehen. [UAT 2/5, Bl. 38]; 3.) Übervorteilung durch den Gruppenbach beim Bücherkauf: Auflage an den jungen und alten Gruppenbach, eine "Tax" von der Messe mitzubringen. [UAT 2/5, Bl. 38]; 4.) Erklärung des Calber, 4 fl Schulden wg. Frevels nur nach Konsistoriumsurteil zu bezahlen: Auflage zur Bezahlung innerhalb von vier Tagen oder Inkarzerierung; ebenso an Gruppenbach und Rucker zur Erlegung ihrer Strafe innerhalb von zwei Tagen. [UAT 2/5, Bl. 38']; 5.) Supplikschreiben des Wolffinger (Anm. 1) um Entlassung aus dem durch den Hechinger Schneider auferlegten Arrest: Gewährung unter der Bedingung des Versprechens, den Schneider innerhalb von drei Monaten zu bezahlen. [UAT 2/5, Bl. 38']; Anm. 1: MUT 224, 9.
Akte
Acta Senatus, Bd. V
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
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