Leopold, erwählter römischer Kaiser, Mehrer des Reiches, König in Germanien, Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slavonien, Erzherzog zu Österreich, Herzog zu Burgund, Steyr, Kärnten, Krain und Württemberg, Graf zu Tirol, belehnt Wolf Jakob Böcklin von Böcklinsau, als den nunmehr ältesten der Familie, für sich und seine Verwandten Franz Ernst, Sohn des +Wolf Ludwig, Philipp Joachim, Jakob Friedrich, Hans Ernst, Wilhelm Reinhard und Wolf Heinrich, Söhne des +Jakob Friedrich, von denen die drei letztgenannten noch minderjährig sind und unter der Vormundschaft des Hieronymus Christoph Pabst von Bolsenheim stehen, Philipp Friedrich, Sohn des +Philipp Ludwig, ferner Jakob Christoph, Claus Jakob und Konrad Ulman, alle Böcklin von Böcklinsau, wie zuvor am 1. August 1662 zu Pressburg Philipp Ulman Böcklin, mit den 60 V Korngeldes zu Ebersheim, Reichslehen, und beurkundet, dass der Anwalt der Belehnten, Andreas Neumann, Rat verschiedener Kurfürsten und Reichsstände, Resident und Agent am kaiserlichen Hof, den Leheneid abgelegt hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Leopold, erwählter römischer Kaiser, Mehrer des Reiches, König in Germanien, Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slavonien, Erzherzog zu Österreich, Herzog zu Burgund, Steyr, Kärnten, Krain und Württemberg, Graf zu Tirol, belehnt Wolf Jakob Böcklin von Böcklinsau, als den nunmehr ältesten der Familie, für sich und seine Verwandten Franz Ernst, Sohn des +Wolf Ludwig, Philipp Joachim, Jakob Friedrich, Hans Ernst, Wilhelm Reinhard und Wolf Heinrich, Söhne des +Jakob Friedrich, von denen die drei letztgenannten noch minderjährig sind und unter der Vormundschaft des Hieronymus Christoph Pabst von Bolsenheim stehen, Philipp Friedrich, Sohn des +Philipp Ludwig, ferner Jakob Christoph, Claus Jakob und Konrad Ulman, alle Böcklin von Böcklinsau, wie zuvor am 1. August 1662 zu Pressburg Philipp Ulman Böcklin, mit den 60 V Korngeldes zu Ebersheim, Reichslehen, und beurkundet, dass der Anwalt der Belehnten, Andreas Neumann, Rat verschiedener Kurfürsten und Reichsstände, Resident und Agent am kaiserlichen Hof, den Leheneid abgelegt hat.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 605a
Reg.: Schwarz Nr. 751
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1670 Februar 24
Urkunden
Schaden: S. ab
Aussteller: Leopold, römischer Kaiser
Siegler: der Aussteller (m. U.)
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Im Dorsale bescheint Taxator Marx von Bergh(eim), dass die einfache Kanzleitaxe 48 fl. und die iura 8 fl. rh. betrugen
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Leopold Wilhelm, Graf zu Königsegg Wilhelm Schröder (ad mandatum)
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Aussteller: Leopold, römischer Kaiser
Siegler: der Aussteller (m. U.)
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Im Dorsale bescheint Taxator Marx von Bergh(eim), dass die einfache Kanzleitaxe 48 fl. und die iura 8 fl. rh. betrugen
Beglaubigungs- und Notarzeichen: U.: Leopold Wilhelm, Graf zu Königsegg Wilhelm Schröder (ad mandatum)
Anmerkungen: Urkunde physisch fehlend.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ