Städtisches Kunstmuseum (Kunstsammlungen)
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0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV), 0-1-4-337.0000
0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) >> (Bestand 0-1-4) bis 31.03.1957 >> 31 Kulturamt
1933-1934
Enthält: u.a.: Bl. 1: Abschrift Schreiben von Poensgen betr. Hitlerbüste Hedwig Maria Ley; Bl. 6: Stiftung eines Bildes "Friedrich der Große" an Staatsrat Florian; Bl. 8: Verzeichnis über die in den einzelnen Museen enthaltenen Abteilungen; Bl. 25: Rückgabe der Bilder aus der Wohnung des früheren Oberbürgermeisters Dr. Lehr; Bl. 39: Erinnerungsgabe für Frau Reichsminister Goebbels (Aquatinta von Bleuler); Bl. 77: Kunstverein, Preise für Bilder von Schreuer; Bl. 81, 150: Überlassung des Kunstwerkes v. Ludw. Richter "Frühlingsabend im Mondschein" an die staatl. Gemäldegalerie Dresden; Bl. 84: Austausch von Stiftungswerken; Bl. 90 Neuordnung des Kunstmuseums, Rückgabe der Leihgabe Studie von A. Achenbach; Bl. 112: Bilder jüdischer Künstler, Neuordnung der Gemäldegalerie; Bl. 113: Bronzefigur von Kolbe "Aufsteigender Jüngling"; Bl. 119: Bücher v. Prof. Klapheck an Reichsleiter Alfred Rosenberg; Bl. 140: Bild von Arno Holz "Eifellandschaft" Rechtsanwalt Dr. Karrenbrock; Bl. 152: Anmeldung z. Reichskulturkammer; Bl. 170: Präsident des Landesfinanzamtes Düsseldorf (Zwangsvollstreckung), Angebot Bilder L. Siebert "Zwei Mädchen", Lorenz Bösken "Gießerei"; Bl. 200: Heranziehung der Künstler zur Pflichtarbeit (Ablieferung an Wohlfahrtsamt); Bl. 203: Schreiben Baron von Wittenhorst bzgl. Gobelins; Bl. 206: Bertzky, Unwesen der "Fliegenden Händler"; Bl. 210: Kunstwerke beim Standesamt Nord, Schulz-Briesen "In Gedanken", Hartung u. Lange "Landschaft mit Geflügel", J. Lindemann "Blumenstilleben"; Bl. 213: Leihgabe Plastik "Der singende Mann" Galerie Vömel; Bl. 243: Thyssen-Bornemisza-Sammlung, Erwerbung und Unterbringung; S. 248 ff.: Kunsthändler Bammann, Flechtheim (Bl. 262, 278 mit Erwähnung Frau Ey, Bl. 281 Maillol "Venuskopf" und "Stehendes nacktes Mädchen, Bl. 284 Barlach), Darlehen, Schenkung (burgundische Madonna), Margraf & Co, Prof. Clemen; Bl. 256: Bild Wilhelm von Kobell (bayrische Aristokraten am Tegernsee); Bl. 257: Bild Ferdinand von Rayski "Herr von Broizem" (Galerie Hans Bammann); Bl. 263: Angebot von Artur Erdle "Madonna"; Bl. 266: Doppelporträt von Fritz Reusing; Bl. 270: Rechnung von Dom-Galerie Köln zu Joh. Wilh. Caris "Bildnis eines jungen Mannes am Schreibtisch" und "Bildnis eines alten Herren am Kaffeetisch"; Bl. 272: Versteigerung von Möbeln bei Lempertz Köln ( Erwerb Standuhr, Schrank); Bl. 276, 299: Erwerb Büste des Oberbürgermeisters Dr. Lehr von Bernhard Bleeker; S. 289: Einladung zur Versteigerung 11.03.1933 von Alfred Flechtheim, Hugo Helbing, Georg Paffrath sowie Schriftverkehr zur Regulierung von Schulden (Flechtheim), Erwähnung Cornelius "Männerbildnis", Bild des jüngeren Teniers, "Stilleben" von Ambrosius Breughel, Pieter Codde, Angelika Kauffmann (aus Besitz der Sowjet-Union), Eisenguss von Georg Kolbe "General von Kluck" / "General von Einem"; Bl. 303: Erwerbsvorschlag Schneider-Diam [Schneider-Didam] "Selbstporträt" und Bild von Claus-Meyer.
31 Kulturamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ