Paul Glitzenhirn von Niederhausen ("Nyderhausen") [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254], die Ratsherren Walter Ehinger genannt Österreicher und Konrad Lins, sowie der Hofmeister des Spitals Andreas Ützel den Hof des Spitals in Niederhausen, den zuvor sein Vater Ludwig Glitzenhirn bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen haben. Er verpflichtet sich, den Hof in eigener Person in gutem Kulturzustand zu halten und dem Spital davon jährlich 7 Malter Roggen und 6 Malter Hafer Weißenhorner Maß, 1 Pfund Heller Heugeld, 2 Viertel Öl, 2 Fastnachtshühner, 4 Herbsthühner, 4 Gänse und 200 Eier nach Ulm zu liefern. Bei unsachgemäßer Bewirtschaftung und Säumnis in der Ablieferung der Abgaben können ihm Pfleger und Hofmeister des Spitals den Hof wieder entziehen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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