Geburtsbrief und Vermögenszeugnis: Catharina Wagner
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5590
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 14 Geburtsbriefe Schaub - Zwernitz
1601 Mai 7, Donnerstag
Regest: Amtmann Hans Heinrich Dinckhelackher und die Heimbürgen und Gericht zu Metzingen bekennen: Michael Vorer bittet für seine Pflegetochter Catharina Wagner, die sich neulich nach Reitlingen verheiratet hat und daselbst beständig zu wohnen vorhat, um Geburtsurkunde usw. Es wird bezeugt, daß sie die eheliche Tochter ist des Hans Wagner selig und der Margareta Knaber selig, die einander in Metzingen zu Kirche und Straße geführt haben. Sie ist keinem nachfolgenden Herrn mit Leibeigenschaft zugetan. Neben dem, was sie in Reitlingen in ihren Diensten vor sich gebracht haben mag, hat sie zu Metzingen bei ihrem Pfleger Michel Vorer 30 fl, die er ihr verzinst, und bei Martin Öhlkrueg auch 30 fl zu 3 Jahrzielen zu empfangen und dann hat sie bei 50 fl, die sie ledigerweis mit Dienen erobert hat, erst vor ungefähr 14 Tagen von Metzingen weg und zu Erkaufung allerhand notwendigen Hausgeräts gen Reitlingen mitgenommen, so daß sie demnach mindestens 110 fl von Metzingen hinausbringen mag.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Papiersiegel des Amtmanns Dinckhelackher
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ