Propst Hartung, Priorin Elisabeth und der ganze Konvent des Klosters Heusdorf (Hustorf) beurkunden, dass die Nonnen Jutta von Hersfilde, Gertud von Molau (Molowe), Katharina von Jena (Jhene), Christina von Jena und Elisabeth von Imnitz (Ymnizc) mit Unterstützung ihrer Eltern und Verwandten dem Kloster einen jährlichen Zins von 54 Groschen{1} und zehn Hühnern in Mattstedt (Matstite) gekauft haben, wobei die Abgaben der Zinspflichtigen aufgeführt werden.{2} Auf Lebenszeit soll der Zins zugunsten der Nonnen, die ihn erworben haben, verwendet werden. Nach deren Tod soll für die 54 Groschen{1} Leinentuch für zwei Hemden (camisas) gekauft werden. Die Hühner sollen dann an zwei Kranke gegeben werden. - Siegel der Aussteller angekündigt (sigillis nostris et dicti nostri monasterii sigillatis). 1 Tatsächlich werden in der Aufzählung insgesamt 58 Groschen angeführt. 2 Danach zinsen [1.] Andreas von Nermsdorf (Nedemstorf) 20 Groschen von einer Viertelhufe, [2.] der Sohn des Christian Koch (filius Kristani Coci) 16 Groschen von einer Viertelhufe, [3.] Dietrich (Th.) von Nermsdorf und gen. Sydensnauze vier Groschen und zwei Hühner von zwei Äckern, [4.] Konrad und Heinrich von Nermsdorf zehn Groschen von einem Garten, Johann von Utenbach (Otenbech) vier Groschen und vier Hühner von einem Garten und vier Groschen von einer halben Hufe, [5.] Dietrich (Th.) gen. Quach und gen. Posil vier Hühner von einem Weidengebüsch (de salicto).

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Sächsisches Staatsarchiv
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