Verordnungen an die Kammerräte
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. Loc. 10817/02 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. B, Loc. 128, No. 566
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 01. Organisation, Formation, Etats >> 01.3. Mandate, Befehle, Korrespondenzen und Berichte >> 01.3.5. Verordnungen
1686 - 1691
Enthält u. a.: Besoldung der Schlagzieher in Dresden.- Brennholzbezug für die Kommandierenden der Festung Dresden und die Büchsenmeister in Torgau.- Hauskauf von Gustav Wilhelm von Rochau.- Ankauf eines Löwen und anderer seltener Tiere von einem Holländer.- Verhaftung des Kammermeisters Tobias Berger.- Baufälligkeit des Tiergartens in Annaburg.- Transport der Bibliothek des aus Frankfurt berufenen Oberhofpredigers.- Reise der Kurfürstin nach Holstein.- Deputat des Hofpredigers Paul Friedrich Sperling.- Bierzwangsrecht der Stadt Schneeberg bei der Gemeinde Schönheide.- Bestallung von Hermann von Wolframsdorf zum Kreishauptmann des Leipziger Kreises.- Von der Stadt Johanngeorgenstadt geforderte Geleitsabgaben für Lebensmittel.- Vorspann für den mit der Musterung des Regiments zu Ross v. Plotho, Frhr. v. Engelmünster, beauftragen Curt Christoph von Pfuhl.- Geldforderung von Margarethe von Schellendorf.- Aufteilung der aus Ungarn zurückkehrenden Proviantpferde auf die Ämter.- Gnadengeld für die Schwester des Stallmeisters Johann Georg von Wehlen.- Abgabenbefreiung des Gutes von Michael Funke, Oberförster in Eilenburg.- Besoldung des zum Kammerjunker ernannten Capitainleutnants Adrian von Plötz.- Ansprüche des Eisenfaktors Johann Rockstroh.- Verpachtung der zu den Stutereien gehörigen Vorwerke.- Besoldung des Bauschreibers Johann Christian Richter in Pretzsch.- Besoldungsreste des Kammerherrn von Pollheim.- Rückständige Besoldung der Trompeter und Pauker Friedrich Sultz, Hans Christoph Hartmann, Andreas Mitlich, Christian Beck, Hans Georg Mohr und Benedikt Hermann.- Holzbezug von Hans Carl von Carlowitz zum Wiederaufbau seines niedergebrannten Gutes Arnsdorf.- Vorkaufsrecht für Johann August Gastel am Rittergut Böhrigen.- Schuldforderung des Herzogtums Sachsen-Altenburg.- Besoldungszulage des Hofpredigers Gern und des Leibarztes Morgenstern aus der Generalkriegskasse für ihre Teilnahme am Feldzug 1689.- Besoldungszulage des Generaladjutanten Günther von Bünau.- Gelder für die Reise des Kurprinzen nach Italien.- Bezahlung der in Holland erworbenen Tapeten.- Gnadengeld für die Witwe des Rentkammersekretärs Peter Ernst Cramer.- Besoldung von Johann David Roch, Expedient bei der Renterei.- Bestellung des Bauschreibers Alberti zum Feldzeugschreiber.- Gesuch der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Dessau um Erlass des Elbzolls für zum Kirchenbau benötigtes Holz und Steine.- Abrechnungen des Generalquartiermeisters Johann Georg Starcke.
Geheime Kriegskanzlei
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:37 MEZ
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- 01. Organisation, Formation, Etats (Gliederung)
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- 01.3.5. Verordnungen (Gliederung)