G 321 - Evangelisches Pfarramt Biberach (Heilbronn) [Standort: Pfarramt] (Bestand)
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G 321
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit B
1574-1997
Einleitung: Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Biberach.
===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====
Biberach hatte von 1407 bis 1650 der ehemaligen Reichsstadt Wimpfen gehört und ist von dort aus reformiert worden. Im Jahr 1650 kam das damals rein evangelische Dorf für 155 Jahre in katholische Hände: Bis ca. 1681 gehörte es der Familie des Freiherrn von Klug; von da an bis 1805 war es unter der Herrschaft des Deutschen Ordens. Der Übergang Biberachs in württembergischen Besitz erfolgte im Jahr 1806.
Das evangelische Pfarramt ist Teil des Kirchenbezirks Heilbronn. Der ehemals katholische Ort Kirchhausen gehört als Vikariat zur Gesamtgemeinde Biberach-Kirchhausen.
===== Bestandsbeschreibung =====
Die von mir im Sommer/Herbst 1997 durchgeführte Archivierung ist die erste in Biberach.
Das älteste Kirchenbuch beginnt schon 1586. Die schreckliche Zeit des Dreißigjährigen Krieges von 1636 bis 1652 zeigt sich darin, dass fast keine Einträge zu finden sind. (Der Ort war fast ganz unbewohnt.)
Bei der Archivierung jetzt musste festgestellt werden, dass bei den „Weiteren Bänden“ Lücken vorhanden sind; außerdem liegt bei beiden Teilen der „Akten“ zum Teil sehr wenig Material vor. Bei den Kirchenpflege-Rechnungen ist zwar das Hauptbuch 1893/94 und Beilagen von 1922/23 vorhanden, aber komplett sind sie erst seit 1928.
Die Akten der Abteilung B (bis 1966/67) sind nach der Registraturordnung von 1901 eingeordnet. Die Gliederungsziffern dieses Plans sind vereinzelt hinter den Betreffen angegeben.
Die Kirchenbücher und die Folio-Bände (bis Nr. 67) befinden sich im feuerhemmenden Tresor in den Amtsräumen im Erdgeschoß des Pfarrhauses. Die Amtskalender und Verkündbücher etc. und die „Akten“ sind in Schatullen im großen Holzschrank im Untergeschoß ebenfalls gut untergebracht. Die Kirchenpflege-Rechnungen liegen in Kartons auf der gut belüfteten Pfarrhausbühne.
Das Archiv besteht aus 67 Folio-Bänden, 23 Schatullen und 6 Bananenkartons.
November 1997
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Biberach hatte von 1407 bis 1650 der ehemaligen Reichsstadt Wimpfen gehört und ist von dort aus reformiert worden. Im Jahr 1650 kam das damals rein evangelische Dorf für 155 Jahre in katholische Hände: Bis ca. 1681 gehörte es der Familie des Freiherrn von Klug; von da an bis 1805 war es unter der Herrschaft des Deutschen Ordens. Der Übergang Biberachs in württembergischen Besitz erfolgte im Jahr 1806.
Das evangelische Pfarramt ist Teil des Kirchenbezirks Heilbronn. Der ehemals katholische Ort Kirchhausen gehört als Vikariat zur Gesamtgemeinde Biberach-Kirchhausen.
Die von mir im Sommer/Herbst 1997 durchgeführte Archivierung ist die erste in Biberach.
Das älteste Kirchenbuch beginnt schon 1586. Die schreckliche Zeit des Dreißigjährigen Krieges von 1636 bis 1652 zeigt sich darin, dass fast keine Einträge zu finden sind. (Der Ort war fast ganz unbewohnt.)
Bei der Archivierung jetzt musste festgestellt werden, dass bei den ”Weiteren Bänden“ Lücken vorhanden sind; außerdem liegt bei beiden Teilen der ”Akten“ zum Teil sehr wenig Material vor. Bei den Kirchenpflege-Rechnungen ist zwar das Hauptbuch 1893/94 und Beilagen von 1922/23 vorhanden, aber komplett sind sie erst seit 1928.
Die Akten der Abteilung B (bis 1966/67) sind nach der Registraturordnung von 1901 eingeordnet. Die Gliederungsziffern dieses Plans sind vereinzelt hinter den Betreffen angegeben.
Die Kirchenbücher und die Folio-Bände (bis Nr. 67) befinden sich im feuerhemmenden Tresor in den Amtsräumen im Erdgeschoß des Pfarrhauses. Die Amtskalender und Verkündbücher etc. und die ”Akten“ sind in Schatullen im großen Holzschrank im Untergeschoß ebenfalls gut untergebracht. Die Kirchenpflege-Rechnungen liegen in Kartons auf der gut belüfteten Pfarrhausbühne.
Das Archiv besteht aus 67 Folio-Bänden, 23 Schatullen und 6 Bananenkartons.
November 1997
Erich Heim, Sprengelarchivar
===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====
Biberach hatte von 1407 bis 1650 der ehemaligen Reichsstadt Wimpfen gehört und ist von dort aus reformiert worden. Im Jahr 1650 kam das damals rein evangelische Dorf für 155 Jahre in katholische Hände: Bis ca. 1681 gehörte es der Familie des Freiherrn von Klug; von da an bis 1805 war es unter der Herrschaft des Deutschen Ordens. Der Übergang Biberachs in württembergischen Besitz erfolgte im Jahr 1806.
Das evangelische Pfarramt ist Teil des Kirchenbezirks Heilbronn. Der ehemals katholische Ort Kirchhausen gehört als Vikariat zur Gesamtgemeinde Biberach-Kirchhausen.
===== Bestandsbeschreibung =====
Die von mir im Sommer/Herbst 1997 durchgeführte Archivierung ist die erste in Biberach.
Das älteste Kirchenbuch beginnt schon 1586. Die schreckliche Zeit des Dreißigjährigen Krieges von 1636 bis 1652 zeigt sich darin, dass fast keine Einträge zu finden sind. (Der Ort war fast ganz unbewohnt.)
Bei der Archivierung jetzt musste festgestellt werden, dass bei den „Weiteren Bänden“ Lücken vorhanden sind; außerdem liegt bei beiden Teilen der „Akten“ zum Teil sehr wenig Material vor. Bei den Kirchenpflege-Rechnungen ist zwar das Hauptbuch 1893/94 und Beilagen von 1922/23 vorhanden, aber komplett sind sie erst seit 1928.
Die Akten der Abteilung B (bis 1966/67) sind nach der Registraturordnung von 1901 eingeordnet. Die Gliederungsziffern dieses Plans sind vereinzelt hinter den Betreffen angegeben.
Die Kirchenbücher und die Folio-Bände (bis Nr. 67) befinden sich im feuerhemmenden Tresor in den Amtsräumen im Erdgeschoß des Pfarrhauses. Die Amtskalender und Verkündbücher etc. und die „Akten“ sind in Schatullen im großen Holzschrank im Untergeschoß ebenfalls gut untergebracht. Die Kirchenpflege-Rechnungen liegen in Kartons auf der gut belüfteten Pfarrhausbühne.
Das Archiv besteht aus 67 Folio-Bänden, 23 Schatullen und 6 Bananenkartons.
November 1997
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Biberach hatte von 1407 bis 1650 der ehemaligen Reichsstadt Wimpfen gehört und ist von dort aus reformiert worden. Im Jahr 1650 kam das damals rein evangelische Dorf für 155 Jahre in katholische Hände: Bis ca. 1681 gehörte es der Familie des Freiherrn von Klug; von da an bis 1805 war es unter der Herrschaft des Deutschen Ordens. Der Übergang Biberachs in württembergischen Besitz erfolgte im Jahr 1806.
Das evangelische Pfarramt ist Teil des Kirchenbezirks Heilbronn. Der ehemals katholische Ort Kirchhausen gehört als Vikariat zur Gesamtgemeinde Biberach-Kirchhausen.
Die von mir im Sommer/Herbst 1997 durchgeführte Archivierung ist die erste in Biberach.
Das älteste Kirchenbuch beginnt schon 1586. Die schreckliche Zeit des Dreißigjährigen Krieges von 1636 bis 1652 zeigt sich darin, dass fast keine Einträge zu finden sind. (Der Ort war fast ganz unbewohnt.)
Bei der Archivierung jetzt musste festgestellt werden, dass bei den ”Weiteren Bänden“ Lücken vorhanden sind; außerdem liegt bei beiden Teilen der ”Akten“ zum Teil sehr wenig Material vor. Bei den Kirchenpflege-Rechnungen ist zwar das Hauptbuch 1893/94 und Beilagen von 1922/23 vorhanden, aber komplett sind sie erst seit 1928.
Die Akten der Abteilung B (bis 1966/67) sind nach der Registraturordnung von 1901 eingeordnet. Die Gliederungsziffern dieses Plans sind vereinzelt hinter den Betreffen angegeben.
Die Kirchenbücher und die Folio-Bände (bis Nr. 67) befinden sich im feuerhemmenden Tresor in den Amtsräumen im Erdgeschoß des Pfarrhauses. Die Amtskalender und Verkündbücher etc. und die ”Akten“ sind in Schatullen im großen Holzschrank im Untergeschoß ebenfalls gut untergebracht. Die Kirchenpflege-Rechnungen liegen in Kartons auf der gut belüfteten Pfarrhausbühne.
Das Archiv besteht aus 67 Folio-Bänden, 23 Schatullen und 6 Bananenkartons.
November 1997
Erich Heim, Sprengelarchivar
Evangelisches Pfarramt Biberach [Heilbronn]
Bestand
Biberach, Heilbronn, Landkreis Heilbronn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ