NSDAP-Gauleitung Württemberg-Hohenzollern (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 501 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe >> Nichtstaatliche Archive (ohne Deposita) >> Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
1924-1945
Überlieferungsgeschichte
Die im vorliegenden Bestand PL 501 enthaltenen Akten sind Reste der einstigen Registratur der NSDAP-Gauleitung Württemberg-Hohenzollern, die auf verschiedenen Wegen im Verlauf der Jahrzehnte seit 1945 in das Staatsarchiv Ludwigsburg kamen. Alle Akten dürften ursprünglich von den Amerikanern beschlagnahmt worden sein, sind danach aber auf unterschiedlichen Wegen in das Staatsarchiv gelangt, ein Teil auf dem Umweg über deutsche Dienststellen (in der Regel Spruchkammern), andere durch direkte Abgabe an das Archiv (vgl. die tabellarische Zusammenstellung am Ende).
Der vorliegende Bestand wurde 1974 gebildet; für die damals vorhandenen Akten erstellte Staatsarchivdirektor Dr. R. Uhland vorläufige Titelaufnahmen. Seither erfuhr der Bestand zahlreiche Ergänzungen durch Zuweisung aus anderen Beständen (insbesondere aus PL 502/1 - PL 502/34), durch zuvor nicht verzeichnete, in den hiesigen Magazinen aufgefundene Restakten und durch Zugänge, die aus amerikanischem Gewahrsam über das Bundesarchiv und die Landesarchivdirektion eingingen.
Herkunft der Akten des Bestands PL 501:
Büschel-Nr. von deutschen Stellen aus amerikanischem Gewahrsam Bemerkungen
1 - 15 x
16 x
17 - 47 x
48 fällt aus
49 x
50 fällt aus
51 - 68 x
69 - 70 x
71 - 75 x
76 x
77 - 114 x
115 - 200 x
Inhalt und Bewertung
Die jetzt vorliegenden Titelaufnahmen fertigte der Unterzeichnete (z.T. aufgrund der Vorarbeiten von Dr. Uhland) im Januar 1985, die Gliederung entsprechend den Organisationseinheiten der NSDAP-Gauleitung wurde neu erstellt und der Bestand in Archivboxen verpackt.
Bü 104: Tätigkeit der Gaurechtsstelle (Enthält: Mitgliederwerbung für den Bund nationalsozialistischer Juristen; Veranstaltungen; Bezug der Zeitschrift "Deutsches Recht") Laufzeit: 1933-1936 wurde nachträglich in den Bestand PL 518 eingegliedert.
Der Bestand PL 501 umfaßt daher jetzt 198 Verzeichnungseinheiten = 1,1 lfd. m.
Die im vorliegenden Bestand PL 501 enthaltenen Akten sind Reste der einstigen Registratur der NSDAP-Gauleitung Württemberg-Hohenzollern, die auf verschiedenen Wegen im Verlauf der Jahrzehnte seit 1945 in das Staatsarchiv Ludwigsburg kamen. Alle Akten dürften ursprünglich von den Amerikanern beschlagnahmt worden sein, sind danach aber auf unterschiedlichen Wegen in das Staatsarchiv gelangt, ein Teil auf dem Umweg über deutsche Dienststellen (in der Regel Spruchkammern), andere durch direkte Abgabe an das Archiv (vgl. die tabellarische Zusammenstellung am Ende).
Der vorliegende Bestand wurde 1974 gebildet; für die damals vorhandenen Akten erstellte Staatsarchivdirektor Dr. R. Uhland vorläufige Titelaufnahmen. Seither erfuhr der Bestand zahlreiche Ergänzungen durch Zuweisung aus anderen Beständen (insbesondere aus PL 502/1 - PL 502/34), durch zuvor nicht verzeichnete, in den hiesigen Magazinen aufgefundene Restakten und durch Zugänge, die aus amerikanischem Gewahrsam über das Bundesarchiv und die Landesarchivdirektion eingingen.
Herkunft der Akten des Bestands PL 501:
Büschel-Nr. von deutschen Stellen aus amerikanischem Gewahrsam Bemerkungen
1 - 15 x
16 x
17 - 47 x
48 fällt aus
49 x
50 fällt aus
51 - 68 x
69 - 70 x
71 - 75 x
76 x
77 - 114 x
115 - 200 x
Inhalt und Bewertung
Die jetzt vorliegenden Titelaufnahmen fertigte der Unterzeichnete (z.T. aufgrund der Vorarbeiten von Dr. Uhland) im Januar 1985, die Gliederung entsprechend den Organisationseinheiten der NSDAP-Gauleitung wurde neu erstellt und der Bestand in Archivboxen verpackt.
Bü 104: Tätigkeit der Gaurechtsstelle (Enthält: Mitgliederwerbung für den Bund nationalsozialistischer Juristen; Veranstaltungen; Bezug der Zeitschrift "Deutsches Recht") Laufzeit: 1933-1936 wurde nachträglich in den Bestand PL 518 eingegliedert.
Der Bestand PL 501 umfaßt daher jetzt 198 Verzeichnungseinheiten = 1,1 lfd. m.
197 Büschel (1,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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