Hartung von Marschall, Ritter und Landrichter des kaiserlichen Landgerichts im Burggrafentum Nürnberg, urkundet, dass vor ihm Barbara, geb. Markgräfin von Brandenburg, verw. Herzogin von Schlesien-Glogau, mit Rechtsbeistand Veits von Lentersheim, Ritters und Amtmanns zu Neustadt an der Aisch, und Sigismunds von Heßberg, Ritters auf Neuhaus, die ihr von Matthias [I.], König von Ungarn und Böhmen, durch den Olmützer Vertrag vom 10. August 1479 als Pfandsumme für das Fürstentum Glogau verschriebenen 5.000 ungarischen und Dukatengulden bes. ihre Ansprüche aus der unter dem 25. Oktober 1482 zu Hainburg erfolgten Verpfändung der Herrschaften Crossen mit Bobersberg, Züllichau und Sommerfeld an ihren Vater, Kurfürst Albrecht [I.], Markgraf von Brandenburg, und ihre Brüder sowie ihrem Oheim Kasimir, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach, übertragen hat. Der Verzicht Barbaras, Markgräfin von Brandenburg, auf alle weiteren Ansprüche an der o. g. Summe wird durch Johann von Seckendorff, Hofmeister, und Ludwig von Eyb als Zeugen bestätigt, der ihres nächsten Erben, Friedrichs [II.], Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, durch Ludwig von Eyb und Philipp von Seckendorff. "geben und gescheen zu Onnoltzbach, [...] am donnerstag nach dem sonntag Estomihi genannt, nach Cristi [...] geburt als man zalt fünfzehenhundert und im zehenden jare"