Freckenhorst B (Bestand)
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Fre B Fre B Freckenhorst B
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
1776, 1806-1914, 1950
Form und Inhalt: Kreisarchiv Warendorf, Freckenhorst B
Die Bestände des Stadtarchivs Freckenhorst gliedern sich in
U Urkunden
A Akten vor 1804 und Armenfonds
B Akten 1804 - 1913
C Akten 1914 - 1935
D Akten 1936 - 1975
In diesem Findmittel ist der Bestand Freckenhorst B verzeichnet.
Verwaltungsgeschichte
In französischer Zeit gehörte die Mairie Freckenhorst seit 1809 dem Emsdepartement im Großherzogtum Berg (Arrondissement Münster, Kanton Warendorf) an.
1813 bildeten Stadt und Kirchspiel Freckenhorst zusammen die Bürgermeisterei Freckenhorst. 1814 wurden die Kirchspiele Ostenfelde und Westkirchen eingegliedert, die aber bereits 1831 der Bürgermeisterei Beelen zugeordnet wurden. Zwischen 1831 bis 1837 gehörte Everswinkel zur Bürgermeisterei Freckenhorst. Seit 1838 gehört das Kirchspiel Neuwarendorf ebenfalls zur Bürgermeisterei Freckenhorst.
Durch die Umsetzung der Landgemeindeordnung vom 31. Oktober 1841 wurde im Jahr 1843 die Bürgermeisterei Freckenhorst in das Amt Freckenhorst und die Kirchspiele in Gemeinden umbenannt.
Die Amtsverwaltung war u.a. im Haus Höckelmann am Markt, in der Böselagerschen Kurie und während des Kulturkampfes im Kloster zum Heiligen Kreuz untergebracht. 1889 kam sie in das Amtshaus an der Everswinkeler Straße.
Verzeichnung
1968 ordnete und verzeichnete der Archivverwalter Heinrich Nolde den Bestand auf Karteikarten. Nach der kommunalen Neugliederung 1975 gelangten die Akten in das Stadtarchiv Warendorf. Von dort wurden sie 1985 in das Kreisarchiv Warendorf überführt. Der Bestand wurde 1989 noch einmal überarbeitet, die alte Ordnung wurde dabei im Wesentlichen übernommen.
2005 wurde der Bestand in die Archivsoftware Augias übertragen. Der Klassifikationspunkt 7.7 "Polizeiliche Instandsetzung [...]" zu 07.07 "Wege- und Straßenbau und -instandsetzung" umgewidmet, der Punkt 7.8 "Ortstafeln und Wegweiser [...]" aufgelöst und die Akten anderen Klassifikationspunkten zugeordnet. Die ursprünglichen Klassifikationspunkte 7.9 bis 7.12 rücken jeweils eine Stelle auf zu 07.08 bis 07.11. Neu eingeführt wurden die Klassifikationspunkte 01.10 "Meldewesen, Personenstand", der die Akten des Klassifikationspunkts 11.3 umfasst, sowie der Punkt "Baukonzessionen" 07.12 mit den Akten des aufgelösten Klassifikationspunkts 11.2. Aufgelöst wurden die Klassifikationspunkte 10 "Verschiedenes" und die übrigen unter 11 "Nachträge" geführten Klassifikationspunkte.
Der Bestand umfasst 894 Akteneinheiten. Die Laufzeit beginnt 1806 und endet mit einigen Ausnahmen 1914.
Benutzung und Zitierweise
Der Bestand steht zur Einsichtnahme im Lesesaal des Kreisarchivs Warendorf zur Verfügung.
Zur Bestellung der Archivguteinheiten des Bestandes für die Benutzung im Lesesaal und zur Angabe in Veröffentlichungen ist aus diesem Bestand wie folgt zu zitieren:
KAW, Freckenhorst B Nr. …
Literatur:
Burg, Peter, Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 1: Unter der Hohenzollernherrschaft (1803-1918) (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 43,1), Warendorf 2004.
Gojny, Jürgen, Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 2: Vom Kaiserreich bis zum Ende der NS-Diktatur (1914-1945) (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 43,2), Warendorf 2012.
Gruhn, Klaus (Hg.), Freckenhorst 851-2001. Aspekte einer 1150jährigen Geschichte (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 38), Freckenhorst 2000.
Die Bestände des Stadtarchivs Freckenhorst gliedern sich in
U Urkunden
A Akten vor 1804 und Armenfonds
B Akten 1804 - 1913
C Akten 1914 - 1935
D Akten 1936 - 1975
In diesem Findmittel ist der Bestand Freckenhorst B verzeichnet.
Verwaltungsgeschichte
In französischer Zeit gehörte die Mairie Freckenhorst seit 1809 dem Emsdepartement im Großherzogtum Berg (Arrondissement Münster, Kanton Warendorf) an.
1813 bildeten Stadt und Kirchspiel Freckenhorst zusammen die Bürgermeisterei Freckenhorst. 1814 wurden die Kirchspiele Ostenfelde und Westkirchen eingegliedert, die aber bereits 1831 der Bürgermeisterei Beelen zugeordnet wurden. Zwischen 1831 bis 1837 gehörte Everswinkel zur Bürgermeisterei Freckenhorst. Seit 1838 gehört das Kirchspiel Neuwarendorf ebenfalls zur Bürgermeisterei Freckenhorst.
Durch die Umsetzung der Landgemeindeordnung vom 31. Oktober 1841 wurde im Jahr 1843 die Bürgermeisterei Freckenhorst in das Amt Freckenhorst und die Kirchspiele in Gemeinden umbenannt.
Die Amtsverwaltung war u.a. im Haus Höckelmann am Markt, in der Böselagerschen Kurie und während des Kulturkampfes im Kloster zum Heiligen Kreuz untergebracht. 1889 kam sie in das Amtshaus an der Everswinkeler Straße.
Verzeichnung
1968 ordnete und verzeichnete der Archivverwalter Heinrich Nolde den Bestand auf Karteikarten. Nach der kommunalen Neugliederung 1975 gelangten die Akten in das Stadtarchiv Warendorf. Von dort wurden sie 1985 in das Kreisarchiv Warendorf überführt. Der Bestand wurde 1989 noch einmal überarbeitet, die alte Ordnung wurde dabei im Wesentlichen übernommen.
2005 wurde der Bestand in die Archivsoftware Augias übertragen. Der Klassifikationspunkt 7.7 "Polizeiliche Instandsetzung [...]" zu 07.07 "Wege- und Straßenbau und -instandsetzung" umgewidmet, der Punkt 7.8 "Ortstafeln und Wegweiser [...]" aufgelöst und die Akten anderen Klassifikationspunkten zugeordnet. Die ursprünglichen Klassifikationspunkte 7.9 bis 7.12 rücken jeweils eine Stelle auf zu 07.08 bis 07.11. Neu eingeführt wurden die Klassifikationspunkte 01.10 "Meldewesen, Personenstand", der die Akten des Klassifikationspunkts 11.3 umfasst, sowie der Punkt "Baukonzessionen" 07.12 mit den Akten des aufgelösten Klassifikationspunkts 11.2. Aufgelöst wurden die Klassifikationspunkte 10 "Verschiedenes" und die übrigen unter 11 "Nachträge" geführten Klassifikationspunkte.
Der Bestand umfasst 894 Akteneinheiten. Die Laufzeit beginnt 1806 und endet mit einigen Ausnahmen 1914.
Benutzung und Zitierweise
Der Bestand steht zur Einsichtnahme im Lesesaal des Kreisarchivs Warendorf zur Verfügung.
Zur Bestellung der Archivguteinheiten des Bestandes für die Benutzung im Lesesaal und zur Angabe in Veröffentlichungen ist aus diesem Bestand wie folgt zu zitieren:
KAW, Freckenhorst B Nr. …
Literatur:
Burg, Peter, Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 1: Unter der Hohenzollernherrschaft (1803-1918) (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 43,1), Warendorf 2004.
Gojny, Jürgen, Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 2: Vom Kaiserreich bis zum Ende der NS-Diktatur (1914-1945) (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 43,2), Warendorf 2012.
Gruhn, Klaus (Hg.), Freckenhorst 851-2001. Aspekte einer 1150jährigen Geschichte (Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf, Bd. 38), Freckenhorst 2000.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ