Kläger: Matthias R(h)eder, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Hesterbarch, Kaufmann in Antwerpen und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, Ablehnung der Bitte des Klägers um Fristverlängerung für die Beweisführung, Einsetzung einer Kommission zur Zeugenbefragung und Herausgabe der Akten des Prozesses zwischen Hinrik Lampe und Cord Schonmann in einem Streit um die Mascopey des Beklagten mit Hinrik Pape in Lübeck und Hinrik Lampe in Hamburg zum Handel mit englischen Laken und um die Rechnungslegung über die Mascopey
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Kläger: Matthias R(h)eder, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Hans Hesterbarch, Kaufmann in Antwerpen und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, Ablehnung der Bitte des Klägers um Fristverlängerung für die Beweisführung, Einsetzung einer Kommission zur Zeugenbefragung und Herausgabe der Akten des Prozesses zwischen Hinrik Lampe und Cord Schonmann in einem Streit um die Mascopey des Beklagten mit Hinrik Pape in Lübeck und Hinrik Lampe in Hamburg zum Handel mit englischen Laken und um die Rechnungslegung über die Mascopey
211-2_R 41
R 2898
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> R
1560-1563,1576-1579
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Brentzlin. Beklagter: Dr. Johann Augsburger.- Instanzen: 1. Obergericht 1575-1576. 2. Reichskammergericht 1576-1579.- Darin: Gesellschaftervertrag von 1560 der beteiligten Kaufleute; Obligationen unter anderem für den Kläger und Johann Moller in Hamburg, Geschäftsbriefe der beteiligten Kaufleute und des Jochim Hinsch, Kaufmann in London, sowie Abrechnungen, Auszüge aus den Geschäftsbüchern, Quittungen und eine Versicherungs-Police aus der Zeit 1560-1563.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11313 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ