Gutsarchiv Geiselröhlitz (Bestand)
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H 276 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.02. Gutsarchive
(1655) 1659 - 1818
Findhilfsmittel: Findbuch 2015 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Geiselröhlitz ist eine durch den Braunkohlenabbau entstandene moderne Wüstung im Lkr. Saalekreis, Sachsen-Anhalt.
Geiselröhlitz war Teil des wettinischen Amtes Freyburg und gehörte zum albertinischen Landesteil, wurde 1547 kursächsisch und war 1657 - 1746 dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeordnet. 1815 fiel es an Preußen und gehörte dort 1816 - 1945 zur Provinz Sachsen. 1967 wurde der Ort dem Braunkohlebbergbau geopfert.
In Geiselröhlitz gab es ein Rittergut, das sich bis in das 17. Jh. im Besitz derer von Kötzschen befand und durch diese auf verschiedene Besitzer aufgeteilt wurde. Aus den einzelnen Anteilen entwickelten sich im 18. Jh. eigene Rittergüter. Catharina Elisabeth von Bünau, später verehelichte von Taubenheim, geb. von Watzdorf, erwarb 1655 von Hans Christoph von Kötzschen den 4. Teil des Ritterguts Geiselröhlitz. 1662 überließ sie diesen Anteil dem Superintendenten Dr. Georg Berlich. Über mehrere anderer Besitzer gelangte das Gut 1823 an die Familie Wilde, die es 1849 an die Familie Fischer weiterveräußerte. Aus diesen beiden Besitzphasen liegen hier zwei Archivalien vor.
Bestandsinformationen: Die beiden Archivalien waren unter den Hypothekenakten im Bestand des OLG Naumburg (A 35a) abgelegt, trugen aber keine zeitgenössische Signaturen des OLG Naumburg und stammen eindeutig aus einem früheren Gutsarchiv von Geiselröhlitz. Daher wurde 2015 ein derartiger Bestand neu gebildet.
Registraturbildner: Geiselröhlitz ist eine durch den Braunkohlenabbau entstandene moderne Wüstung im Lkr. Saalekreis, Sachsen-Anhalt.
Geiselröhlitz war Teil des wettinischen Amtes Freyburg und gehörte zum albertinischen Landesteil, wurde 1547 kursächsisch und war 1657 - 1746 dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeordnet. 1815 fiel es an Preußen und gehörte dort 1816 - 1945 zur Provinz Sachsen. 1967 wurde der Ort dem Braunkohlebbergbau geopfert.
In Geiselröhlitz gab es ein Rittergut, das sich bis in das 17. Jh. im Besitz derer von Kötzschen befand und durch diese auf verschiedene Besitzer aufgeteilt wurde. Aus den einzelnen Anteilen entwickelten sich im 18. Jh. eigene Rittergüter. Catharina Elisabeth von Bünau, später verehelichte von Taubenheim, geb. von Watzdorf, erwarb 1655 von Hans Christoph von Kötzschen den 4. Teil des Ritterguts Geiselröhlitz. 1662 überließ sie diesen Anteil dem Superintendenten Dr. Georg Berlich. Über mehrere anderer Besitzer gelangte das Gut 1823 an die Familie Wilde, die es 1849 an die Familie Fischer weiterveräußerte. Aus diesen beiden Besitzphasen liegen hier zwei Archivalien vor.
Bestandsinformationen: Die beiden Archivalien waren unter den Hypothekenakten im Bestand des OLG Naumburg (A 35a) abgelegt, trugen aber keine zeitgenössische Signaturen des OLG Naumburg und stammen eindeutig aus einem früheren Gutsarchiv von Geiselröhlitz. Daher wurde 2015 ein derartiger Bestand neu gebildet.
Laufmeter: 0.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ