Ehevertrag zwischen Johann, Herr zu Millendonk, jüngster Sohn Dietrichs v. Millendonk und dessen Ehefrau Theodora, geb. v. Bronkhorst, Fräulein zu Batenburg, und Gräfin Maria v. Limburg und Bronkhorst, Fräulein zu Styrum, Tochter des verstorbenen Grafen Hermann Georg und der Gräfin Maria: Heiratsgut sind die Schlösser Millendonk, Drachenfels, Meiderich und Ruland bzw. von Seiten der Braut 4.000 Rtlr. und dieselbe Ausstattung, die der ältesten Schwester Metta gegeben worden ist. Falls die Herrschaft Borculo (Burghloh) wieder erworben würde, sollen noch weitere 2.000 Rtlr. gezahlt werden. Als Unterpfand dient das Haus zu Burgh.
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Ehevertrag zwischen Johann, Herr zu Millendonk, jüngster Sohn Dietrichs v. Millendonk und dessen Ehefrau Theodora, geb. v. Bronkhorst, Fräulein zu Batenburg, und Gräfin Maria v. Limburg und Bronkhorst, Fräulein zu Styrum, Tochter des verstorbenen Grafen Hermann Georg und der Gräfin Maria: Heiratsgut sind die Schlösser Millendonk, Drachenfels, Meiderich und Ruland bzw. von Seiten der Braut 4.000 Rtlr. und dieselbe Ausstattung, die der ältesten Schwester Metta gegeben worden ist. Falls die Herrschaft Borculo (Burghloh) wieder erworben würde, sollen noch weitere 2.000 Rtlr. gezahlt werden. Als Unterpfand dient das Haus zu Burgh.
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1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1596 April 2
Ausfertigung: Pergament; Alle 13 Siegel anhängend (teilweise Siegelreste) und Unterschriften: Der Bräutigam, der Graf v. Salm (für die Braut), Gräfin Maria v. Limburg, Balthasar, Herr v. Paland, Herr zu Ruland, die Gebrüder Dietrich und Johann Jakob v. Bronkhorst, Freiherrn zu Anholt, Wilhelm v. Braunsberg, Maximilian v. Bronkhorst, Florenz Hartterdt v. d. Botzlar, Arnold Adrian v. Myland, Jobst, Johann und Erich, Gff. zu Limburg, Gebrüder; Rückvermerk
Archivale
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1596 auff dingstagh den 2 Aprilis stylo correcto
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ