1.) Anderthalb Hufen Land und ein Siedelhof zu Oberhone [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.], die der Vater der 1436 Belehnten zu Lehen get...
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Urk. 14, 4826
A I u, von Eschwege sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Eschwege, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe E >> Er-Ey >> Eschwege, von >> 1400-1499
1436 November 16
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Anderthalb Hufen Land und ein Siedelhof zu Oberhone [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.], die der Vater der 1436 Belehnten zu Lehen getragen hat; 2.) sieben Hufen Land, der Wall und zwei Siedelhöfe zu Oberhone; 3.) ein Burglehen zu Eschwege [Stadt, Werra-Meißner-Kr.] und ein Burglehen zu Allendorf [heute Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kr.], die von den von Weberstedt (Weberstede) an die Belehnten gekommen sind; 4.) ein Siedelhof zu Reichensachsen [Ortsteil der Gem. Wehretal, Werra-Meißner-Kr.] und ein (bygen) dahinter, der mehr als eine halbe Hufe umfasst; 5.) 16 Siedelhöfe, sechs Hufen Land oder mehr Männerhufen und acht Hufen Land zu Reichensachsen, die alle vom Vater der 1436 Belehnten und von den Spereisen (Sperysen) auf die Belehnten gekommen sind; 6.) die Schaftrift zu Reichensachsen mit dem Vorbehalt der Rechte der von Boyneburg; 7.) zwei Burglehen zu Fürstenstein [Burg auf der Gemarkung Albungen, Stadt Eschwege, Werra-Meißner-Kr.], die die 1436 Belehnten von den von Netra gekauft haben; 8.) zwei Burglehen zu Eschwege, von denen das eine vom Vater der 1436 Belehnten, das andere von den (Eylemann) auf die Belehnten gekommen ist; 9.) eine Fischweide, der Zoll auf dem Wasser und die Grundruhr auf dem Wasser; 10.) der Salzzoll auf dem Markt zu Eschwege am Sonnabend; 11.) der Zoll am letzten Jahrmarkt zu Eschwege auf der einen Seite des Jahrmarktes; 12.) eine halbe Hufe zu Niederhone [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.] an dem Kalbswende; 13.) alle Zinse und Rechte, welche die 1436 Belehnten an einigen Häusern in der Stadt Eschwege und an dem Stade haben, welche von den von Leichberg auf den Vater der Belehnten gekommen sind; 14.) im Einzelnen beschriebene Rechte bezüglich des Fischverkaufs auf dem Markt zu Eschwege.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard von Eschwege, Herting von Eschwege
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard von Eschwege, Herting von Eschwege
Belehnte/r: Reinhard und Herting von Eschwege, Brüder
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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