Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg verkauft auf Wiederkauf für 16000 Mark lübsch der Stadt Lüneburg 800 Mark aus dem Zoll zu Hasental und Waldthür und aus den acht Klosterdörfern Escheburg, Börnsen, Wohltorf, Wentorf, Talkau, Köthel, Mühlenrade und Fuhlenhagen, und verspricht die getroffenen Bestimmungen unter Bedingung des Einlagers zu halten. Bürgen: Gevert von Wittorf zu Lüdersburg, Hinrich Schack zu Wendewisch, Vicke von Bülow, Brentz Parkentin zu Preten, Heinrich Daldorf, Burgmann zu Lauenburg, Bernd von Bülow, Franz von Bülow, Klaus Wackerbarth, Klaus Pamer, Ulrich Schack zu Gülzow, Arndt Ritzerau zu Mustin, Valentin Daldorf zu Wotersen, Christoph Schack zu Basthorst und Benedikt Krüger zum Goosewerder. d.d. am dage michaelis archangeli 1545.
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Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg verkauft auf Wiederkauf für 16000 Mark lübsch der Stadt Lüneburg 800 Mark aus dem Zoll zu Hasental und Waldthür und aus den acht Klosterdörfern Escheburg, Börnsen, Wohltorf, Wentorf, Talkau, Köthel, Mühlenrade und Fuhlenhagen, und verspricht die getroffenen Bestimmungen unter Bedingung des Einlagers zu halten. Bürgen: Gevert von Wittorf zu Lüdersburg, Hinrich Schack zu Wendewisch, Vicke von Bülow, Brentz Parkentin zu Preten, Heinrich Daldorf, Burgmann zu Lauenburg, Bernd von Bülow, Franz von Bülow, Klaus Wackerbarth, Klaus Pamer, Ulrich Schack zu Gülzow, Arndt Ritzerau zu Mustin, Valentin Daldorf zu Wotersen, Christoph Schack zu Basthorst und Benedikt Krüger zum Goosewerder. d.d. am dage michaelis archangeli 1545.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 698
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1545
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit Unterschrift des Herzogs, von den fünfzehn angehängten Siegeln nur Nr. 3 und Nr. 11 erhalten
Verzeichnung
1545 September 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ