Vergleich der Nürnberger, so genannten großen Uhr mit der Böhmischen, der "Welschen" und der ansonsten in ganz Europa gebräuchlichen kleinen Uhr.
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A 7/III Nr. 62
A 7/III Wappen u.a.m.
Wappen u.a.m.
1690
Querrechteckiger Einblattdruck mit 11 Spalten. Spalte 1 enthält den Titel und Anweisungen zum Gebrauch. Darin auch der Hinweis auf die Möglichkeit, das vorliegende Blatt in 5 Teile zu zerschneiden und in einen Schreibkalender einzuheften. Am Ende der Spalte: "Nürnberg | Verlegts | Leonhard Loschge". Die folgenden 9 Spalten ordnen die Uhrzeiten den Jahresabschnitten zu, und zwar vom Zeitpunkt des achtstündigen Tages mit sechzehnstündiger Nacht am 16. November bis zum 15. Mai mit 16 Tagesstunden und 8 Nachtstunden. Die letzte Spalte gibt die Länge der Monate an sowie eine Tabelle, an welcher man den jeweiligen Tag anmerken kann - etwa mit einem (Reiß-) "Zwecklein", wie es in der 1. Spalte heißt.
Innerhalb des Tagesablaufs der 9 mittleren Spalten ist die Zählung "gegen nacht" bzw. "gegen tag" samt jeweiligem Garaus angegeben. Der Tag ist geregelt durch das Läuten zur Frühmesse und Frühpredigt, zum Mittagsgebet und zur Vesper, sowie durch das Blasen der Türmer zu bestimmten Zeiten und das Läuten der Toten- und der Feuerglocke sowie das "Rathleuten" zu Beginn der Ratssitzungen. Weiterhin sind angegeben die Öffnungs- und Schließungszeiten der Stadttore, der Beginn der Gewürzschau, die Öffnung des Banco und des Herrenmarkts.
Innerhalb des Tagesablaufs der 9 mittleren Spalten ist die Zählung "gegen nacht" bzw. "gegen tag" samt jeweiligem Garaus angegeben. Der Tag ist geregelt durch das Läuten zur Frühmesse und Frühpredigt, zum Mittagsgebet und zur Vesper, sowie durch das Blasen der Türmer zu bestimmten Zeiten und das Läuten der Toten- und der Feuerglocke sowie das "Rathleuten" zu Beginn der Ratssitzungen. Weiterhin sind angegeben die Öffnungs- und Schließungszeiten der Stadttore, der Beginn der Gewürzschau, die Öffnung des Banco und des Herrenmarkts.
Umfang/Beschreibung: Kupferstich 34,5 x 45,8 cm (Blatt)
Archivale
Indexbegriff Person: Verfasser und/oder Verlag: Loschge, Leonhard
Indexbegriff Sache: Klassifikation A-Bestände: A 7/III Wappen u.a.m.
Indexbegriff Sache: Klassifikation A-Bestände: A 7/III Wappen u.a.m.
Böhmen
Italien
Uhr, große
Uhr, kleine
Uhr, Böhmische
Uhr, Welsche
Uhr, Italienische
Einblattdruck
Nürnberger Uhr
Tabelle Uhrenvergleich
Schreibkalender
Jahreszeiten
Tageslänge
Nachtlänge
Wasserzeichen Tartsche
Monatstage
Zwecklein = Reißzwecke
Reißzwecke
Läuten zur Frühmesse
Läuten zur Frühpredigt
Läuten zum Mittagsgebet
Läuten zur Vesper
Türmer
Blasen vom Turm
Totenglocke
Feuerglocke
Ratläuten
Frühmesse
Frühpredigt
Mittagsgebet
Vesper
Läuten - Vesperläuten
Läuten - Totengeläut
Läuten in den Rat
Stadttore
Toröffnung, Signal
Torschluß, Signal
Gewürzschau, Öffnung
Banco, Öffnung
Herrenmarkt, Öffnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ