Johannes Wortbach und seine Ehefrau Elisabeth, gesessen zu Heidingsfeld, verkaufen gemeinsam an den Hauskomtur der Deutschordenskommende in Würzburg Wolf[gang] von Seinsheim einen jährlichen Zins von 0,75 Gulden Würzburger Währung. Dieser Zins gefällt von ihren 0,75 [Morgen] freieigenem Weinberg in der Gemarkung Heidingsfeld anstoßend an Johannes Scheffer und die Landwehr. Sie haben dafür von dem Käufer 15 Gulden erhalten. Die Eheleute geloben daher, den Zins künftig jedes Jahr, beginnend 1504, am 25. März ("vff vnnser lieben Frawen tagk Annuntiacionis") in der Kommende in Würzburg zu bezahlen. Bei Zahlungssäumnis haben sie alle dadurch der Kommende entstehenden Kosten und Schäden zu ersetzen. Die Eheleute versprechen außerdem die Leistung von Währschaft. Ihnen steht das unbefristete Recht zur Ablösung des Zinses um die ihnen dafür gezahlte Summe zu. Auf ihre Bitte siegelt Götz von Berlichingen. Der geben ist uff dinstag sannt Benedictus des heiligenn apts tag 1503. Aussteller: Johannes Wortbach und seine Ehefrau Elisabeth. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg