Wolfgang [Schutzbar genannt Milchling], bestätigter Abt von Fulda, bekundet, dass er Peter Scheer, Zentgraf in Bieberstein, seiner Ehefrau Beatrix...
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1593
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1561-1570
1561 Juni 12
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unser stadt Fulda Dornstags den zwölfften Iunii im funffzehenhunderten ein unnd sechtzigsten ihare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang [Schutzbar genannt Milchling], bestätigter Abt von Fulda, bekundet, dass er Peter Scheer, Zentgraf in Bieberstein, seiner Ehefrau Beatrix und ihren Erben ein Gut in Schwarzbach mit Haus, Scheune, Äckern, Wiesen und Garten als Erblehen verliehen hat. Es folgt eine Aufzählung der zu dem Gut gehörenden Äcker und Wiesen. Abgesehen von der Lieferung von zwölf Wagen altem und neuem Heu liegen auf dem Gut keine weiteren Frondienste. Das Lehen ist zuvor von Abt Johann [II.] von Henneberg von Diensten befreit und an Konrad (Curt) Bernert verliehen worden. Peter Scheer hat das Gut von [Konrad Bernert] gekauft, und letzterer hat das Lehen dem Abt aufgesagt. Peter Scheer, seine Ehefrau und ihre Erben haben an Abt und Kloster einen jährlichen Erbzins von 28 Böhmischen [Groschen], einem Böhmischen [Groschen] für ein Festbrot (schön broth), zwei Hähnen, einer Gans und einem Fastnachtshuhn an Michaelis [September 29] zu zahlen; des Weiteren haben sie Folge, Steuer, Viehbede, Gebot, Verbot und Lehnschaft zu entrichten. Andere Rechte und Herkommen von Abt und Kloster bleiben von der Belehnung unberührt. Wenn das Gut verkauft werden sollte, erhalten die nächsten Verwandten [von Peter Scheer und dessen Ehefrau] das Vorkaufsrecht. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Wolfgang]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang [Schutzbar genannt Milchling], bestätigter Abt von Fulda, bekundet, dass er Peter Scheer, Zentgraf in Bieberstein, seiner Ehefrau Beatrix und ihren Erben ein Gut in Schwarzbach mit Haus, Scheune, Äckern, Wiesen und Garten als Erblehen verliehen hat. Es folgt eine Aufzählung der zu dem Gut gehörenden Äcker und Wiesen. Abgesehen von der Lieferung von zwölf Wagen altem und neuem Heu liegen auf dem Gut keine weiteren Frondienste. Das Lehen ist zuvor von Abt Johann [II.] von Henneberg von Diensten befreit und an Konrad (Curt) Bernert verliehen worden. Peter Scheer hat das Gut von [Konrad Bernert] gekauft, und letzterer hat das Lehen dem Abt aufgesagt. Peter Scheer, seine Ehefrau und ihre Erben haben an Abt und Kloster einen jährlichen Erbzins von 28 Böhmischen [Groschen], einem Böhmischen [Groschen] für ein Festbrot (schön broth), zwei Hähnen, einer Gans und einem Fastnachtshuhn an Michaelis [September 29] zu zahlen; des Weiteren haben sie Folge, Steuer, Viehbede, Gebot, Verbot und Lehnschaft zu entrichten. Andere Rechte und Herkommen von Abt und Kloster bleiben von der Belehnung unberührt. Wenn das Gut verkauft werden sollte, erhalten die nächsten Verwandten [von Peter Scheer und dessen Ehefrau] das Vorkaufsrecht. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Wolfgang]
Die Lesung der Urkunde ist wegen Wasserflecken teilweise unsicher.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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