Friedrich II., König von Dänemark, und die Herzöge Johann von Schleswig-Holstein-Hadersleben und Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf bestimmen auf einer Zusammenkunft in Rendsburg verschiedene Änderungen des Dithmarscher Landrechts und befehlen, dass die Landvögte beider Dithmarschen und alle Prediger am Dienstage vor Martini der Einführung des verordneten Superintendenten beiwohnen sollen. Es wird den Predigern eingeschärft, alle Dokumente über die Einkünfte der Kirchen und Kalande mitzubringen und zum Schluss fordern die Herzöge eine schleunige Niederlegung der Schanzen und Befestigungen zwischen Dithmarschen und Holstein.
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Friedrich II., König von Dänemark, und die Herzöge Johann von Schleswig-Holstein-Hadersleben und Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf bestimmen auf einer Zusammenkunft in Rendsburg verschiedene Änderungen des Dithmarscher Landrechts und befehlen, dass die Landvögte beider Dithmarschen und alle Prediger am Dienstage vor Martini der Einführung des verordneten Superintendenten beiwohnen sollen. Es wird den Predigern eingeschärft, alle Dokumente über die Einkünfte der Kirchen und Kalande mitzubringen und zum Schluss fordern die Herzöge eine schleunige Niederlegung der Schanzen und Befestigungen zwischen Dithmarschen und Holstein.
LASH, Urk.-Abt. 101 Nr. 1
Urk.-Abt. 101 Landschaft Norderdithmarschen: Landschaft Norderdithmarschen
Urk.-Abt. 101 Landschaft Norderdithmarschen: Landschaft Norderdithmarschen >> 1 Urkunden
1559
Enthält: Ausfertigung, Papier, die Siegel der Herzöge Johann und Adolf sind abgefallen
Verzeichnung
1559 0ktober 4 Rendsburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ