Errichtung von Chlorkaliumfabriken
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F 38, Xh Nr. 184 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: Gen. Tit. Xh Nr. 184 Heft 2
F 38, Generalia (Benutzungsort: Wernigerode) Oberbergamt Halle. Generalia
Oberbergamt Halle. Generalia >> 10. Varia >> 10.05. Insgemein
1919 - 1925
Enthält u.a.: Konzessionsgesuch der Chemischen Fabriken Wolkramshausen auf Erhöhung der Verhärtung des Wipperwassers, 1920.- Bekanntmachung der Mansfeld`schen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft zu Eisleben über die Stellung eines Antrags auf Einleitung der Abwässer der Chlorkaliumfabrik in Wansleben in die Saale, 1920.- Vorgänge betr. Errichtung einer Chlorkaliumfabrik der Gewerkschaft Unstrut bei Nebra, 1919-1920.- Beschwerden des Regierungspräsidenten in Magdeburg wegen Verleihung des Rechts auf Einleitung von Kaliendlaugen in die Elbe durch die Gewerkschaften Westfalen und Rheinland in Wolmirstedt, 1921.- Beschwerden der Landwirtschaftskammer für die Provinz Sachsen gegen den Beschluss auf Verleihung des Rechts zur Einleitung von Kaliabwässer in die Wipper an die Chemischen Fabriken in Wolkramshausen, 1922.- Bekanntmachung über den Antrag der Chemischen Fabriken Hüpstedt GmbH in Hüpstedt über die Einleitung von Abwässern in die Unstrut, 1923.- Genehmigungsurkunde für die Gewerkschaft Gebra in Obergebra/Hainleite auf Errichtung einer Fabrik zur Herstellung von Chlorkalium und Düngesalz, 1923.- Verleihungsurkunde für die Mansfeld`sche Kaliwerke A.G. in Eisleben auf Einleitung von Abwässern von der Kalifabrik an der Krughütte durch den Schlüsselstollen in die Schlenze sowie von der Kalifabrik in Wansleben in die Saale, 1924.- Stammbaum einer Sylvinitfabrik, 1925.
Oberbergamt zu Halle
74 Bl.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:24 MESZ