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Bezeugung durch den Notar Johann Walter der Besitzergreifung der Lehengüter des verstorbenen Johann Philipp Echter von Mespelbrunn in Breitensee
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... alsz man nach Christi Iesu unsers seeligmachers geburth zahlte eintausendt sechszhundert sechszzig fünff in der dritten römerzinszzahl zu latein indictio genant bey herrschaft und regierung desz allerdurchleüchtigsten groszmächtigsten undt unuberwindtlichsten fürsten undt herrns herrn Leopoldi desz ersten diszes nahmensz erwöhlten römischen kayszers zu allen zeiten mehrer desz reichsz (...) ihrer mayestät römischen reichsz in siebenten desz hungarischen im neünden undt böheimischen im achten iahre den 24ten martii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Notar Johann Walter bezeugt den Akt der Besitzergreifung der Lehengüter des verstorbenen Johann Philipp Echter von Mespelbrunn in Breitensee (Breidensee) [Ortsteil der Gem. Herbstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld] durch Marsilius Gottfried von Ingelheim (Ingelheimb) für Maria Ottilia von Ingelheim (Ingelheimb), geborene Echter von Mespelbrunn (Echterin von Mespelbrun).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Walter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.