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Niederschriften über Sitzungen des Staatsministeriums mit Beilagen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> C. Staatsministerium und unterstellte Behörden >> 1. Staatsministerium (Landesregierung) und Staats- bzw. Ministerpräsident
1920
Enthält u.a.: Vorwürfe des preußischen Staatsministeriums gegen die württembergische Regierung wegen angeblich unfreundlichen Verhaltens gegen die preußische Gesandtschaft (Protokoll vom 13.1.1920); Übergang der Eisenbahn und Post auf das Reich (Protokolle vom 17. und 30.1., 2. und 16.2. sowie 1. und 29.3.1920); Nichtaufnahme des religiösen Bekenntnisses in Personalbogen der Beamten (Protokoll vom 8.3.1920); Aufrufe und Erklärungen zum Kapp-Putsch (Protokolle vom13./14.3.1920); Einsatz von Studenten zur Bekämpfung spartakistischer Unruhen in Norddeutschland (Protokoll vom 22.3.1920); Auflösung der Einwohnerwehren (Protokoll vom 14.4. und 2.11.1920); parteipolitische Betätigung der Beamten im Dienst (Protokoll vom 13.5.1920); Kundgebungen gegen die Forderungen des Feindbunds bei der Konferenz in Spa (Protokoll vom 10.7.1920); Organisation Escherich (Orgesch) (Protokolle vom 19.8. und 2.11.1920); Schwierigkeiten bei der Durchführung des Lohnsteuerabzugs(Protokolle vom 25.8. und 25.10.1920); Durchführung der Entwaffnung (Protokolle vom 8.9., 5.10., 8.11. und 20.12.1920); geplante Angliederung von Hohenzollern an Württemberg (Protokoll vom 17.11.1920).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.