Hans Jacob von Utenheim, genannt Matzenheimer, und Wolf Zorn von Duntzenheim, als Vogt und Vormund der Schwestern Clarelsa und Johanna, Töchter des verstorbenen Hans von Utenheim, verkaufen mit Wissen von Hans von Lampertheim und seiner Frau Anna, geborene Zorn von Duntzenheim (Witwe des verstorbenen Hans von Utenheim, Schwester von Wolf Zorn von Duntzenheim) ihr Haus in Mutzig in der Kirchgasse. Anlieger: Jakob Marstaller, des alten Schultheißen, Erben, Wucher Wendling, Schlüssel Hansen; die Obergasse) samt Zubehör um bare 600 Gulden Straßburger Währung (1 Gulden: 10 1/2 Schilling) an Hans Jacob von Dhumberg und dessen Frau Margaretha Ryff; das Haus ist mit 10 Pfennig ewigen Geldes an die Herren von Mutzig und 2 Ohm ewiger Weingülte an des verstorbenen Jorg von Landsbergs (Landtspergs) Erben belastet. Die Verkäufer behalten das Vorkaufsrecht.
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Hans Jacob von Utenheim, genannt Matzenheimer, und Wolf Zorn von Duntzenheim, als Vogt und Vormund der Schwestern Clarelsa und Johanna, Töchter des verstorbenen Hans von Utenheim, verkaufen mit Wissen von Hans von Lampertheim und seiner Frau Anna, geborene Zorn von Duntzenheim (Witwe des verstorbenen Hans von Utenheim, Schwester von Wolf Zorn von Duntzenheim) ihr Haus in Mutzig in der Kirchgasse. Anlieger: Jakob Marstaller, des alten Schultheißen, Erben, Wucher Wendling, Schlüssel Hansen; die Obergasse) samt Zubehör um bare 600 Gulden Straßburger Währung (1 Gulden: 10 1/2 Schilling) an Hans Jacob von Dhumberg und dessen Frau Margaretha Ryff; das Haus ist mit 10 Pfennig ewigen Geldes an die Herren von Mutzig und 2 Ohm ewiger Weingülte an des verstorbenen Jorg von Landsbergs (Landtspergs) Erben belastet. Die Verkäufer behalten das Vorkaufsrecht.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Neuenstein Nr. 110
Nr. 67; J; S; Nr. 98; (durchgestrichen) 107
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Neuenstein Herrschafts- und Familienarchiv von Neuenstein
Herrschafts- und Familienarchiv von Neuenstein >> Urkunden (chronologisch)
1551 Oktober 12
Urkunden
Deutsch
Siegler: Aussteller; Hans von Lampertheim; Heinrich von Fleckenstein; Freiherr zu Dagstul, Unterlandvogt im Elsass
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel anhängend: 1. und 2. abgegangen, 3. Fragment und 4. beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel anhängend: 1. und 2. abgegangen, 3. Fragment und 4. beschädigt
Rückvermerk: "Diser brief ist mir Jacob Christoff von Ampringen zugetheilt worden den 22. Dezember 1650".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
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