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Revers Melchior Philipp Trotts und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit einer Kemenate in Altenburschla und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Hermann Georg [von Neuhof], Abt von Fulda
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Revers Melchior Philipp Trotts und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit einer Kemenate in Altenburschla und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Hermann Georg [von Neuhof], Abt von Fulda
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 19 Familien T >> 19.13 von Trott
1639 Januar 19
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben unnd geschehen in unser statt Fuldt mittwochensz den neünzehenden ianuarii im sechzehenhundert neun unnd dreissigsten iahr et cetera
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Melchior Philipp Trott bestätigt für sich und die Söhne des verstorbenen Philipp Adolf von Hundelshausen, Hermann Adolf von Harstall bestätigt für sich und seinen Bruder, und Adam Georg von Harstall bestätigt für sich die Belehnung mit einer Kemenate und einer Behausung in Altenburschla (Alten Burschla) [Wüstung, Gem. Wanfried, Werra-Meißner-Krs.] mit einem Vorwerk und Zugehörungen, einem Teil des Holzes in Milnrode (Milnrodt) [Gem. Friedewald, Landkr. Hersfeld-Rotenburg], einem Teil im (Graszethall) und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Hermann Georg [von Neuhof], Abt von Fulda. Lehenbrief inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Volpert Daniel Schenck zu Schweinsberg (Schencken zu Schweinszbergk)
Revers bietet kein eigenes Datum, sondern verweist auf dasjenige des Inserts.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.