Bürgermeister und Rat von Bayrreuth [Bayreuth] tauschen und übergeben ein im Jahr 1515 von + Wilhelm von Lendersheimb zu Altenmuhr [Altenmuhr/Gunzenhausen], Hauptmann zu Bayreuth, für die Gottesdienste der drei Brüderschaften Sanct Anna zu Bayreuth gestiftetes, später für das Spital und den Predigerunterhalt verwendetes, von Ulrich Hertzog bewohntes Gut mit Wald im "Kütschenrain [FlN Kutschenrain] zu Schnabelwaidt [Schnabelwaid/Pegnitz] und 400 fl. an Hanns Friedrich von Kindsperg zur Schnabelwaidt gegen das Gut des Pangratz Semmelmann zu Pußbach [Busbach/Bayreuth]. Zeugen: Sigmund Alexander von Luchau zu Daandorf [Danndorf/Kulmbach], Hanns Wolf Muffel zu Kreussen [Creußen/Pegnitz], Christoph von Wallenrodt Preuß [preußische Linie?], dann der innere und äußere Rat von Bayreuth, Julius von Seckendorff auf Sachßgrüen [Sachsgrün/Vogtland], Brandenburgischer Rat und Amtmann, Florian Hedler, Kastner, Albrecht Übelhackh, Stadtvogt, Stepahn Purckhel, Gegenschreiber. Mitsiegler: Julius von Seckendorff. Am tage Bartholomei der vierundzwaintzigste Augusti eintausent funfhundert siebenundneuntzig.
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Bürgermeister und Rat von Bayrreuth [Bayreuth] tauschen und übergeben ein im Jahr 1515 von + Wilhelm von Lendersheimb zu Altenmuhr [Altenmuhr/Gunzenhausen], Hauptmann zu Bayreuth, für die Gottesdienste der drei Brüderschaften Sanct Anna zu Bayreuth gestiftetes, später für das Spital und den Predigerunterhalt verwendetes, von Ulrich Hertzog bewohntes Gut mit Wald im "Kütschenrain [FlN Kutschenrain] zu Schnabelwaidt [Schnabelwaid/Pegnitz] und 400 fl. an Hanns Friedrich von Kindsperg zur Schnabelwaidt gegen das Gut des Pangratz Semmelmann zu Pußbach [Busbach/Bayreuth]. Zeugen: Sigmund Alexander von Luchau zu Daandorf [Danndorf/Kulmbach], Hanns Wolf Muffel zu Kreussen [Creußen/Pegnitz], Christoph von Wallenrodt Preuß [preußische Linie?], dann der innere und äußere Rat von Bayreuth, Julius von Seckendorff auf Sachßgrüen [Sachsgrün/Vogtland], Brandenburgischer Rat und Amtmann, Florian Hedler, Kastner, Albrecht Übelhackh, Stadtvogt, Stepahn Purckhel, Gegenschreiber. Mitsiegler: Julius von Seckendorff. Am tage Bartholomei der vierundzwaintzigste Augusti eintausent funfhundert siebenundneuntzig.
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I) U 379
ohne
Registratursignatur/AZ: U
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I) Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden >> Aktenplan Künßberg-Wernstein >> 1. Künßberg-Urkunden
1597 VIII 24
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I)
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:32 MESZ
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