Äbtissin des Stifts Neuenheerse gegen die Jesuiten in Paderborn wegen der v. Papenheimschen Lehngüter in Riesel
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B 605, 46 - Band: 1
B 605 Stift Heerse (Neuenheerse) - Akten
Stift Heerse (Neuenheerse) - Akten >> 13. Grundbesitz
(1303-1605) 1718-1730
Enthaeltvermerke: Enthält: fol.1-11, 163-169 1718-1730 Protokoll in der Appellationssache vor der Kanzlei zu Paderborn. fol.12-141 Abschriften der Prozeßschriften mit Anlagen: 1303 Auszug aus dem Lehnregister. 1605 Revers Ludwigs von der Asseburg über die Belehnung durch die Äbtissin von Neuenheerse. 1383 Stiftung des Benefiziums St. Martini im Dom zu Paderborn. 1381 Verkauf des halben Zehnten zu Riesel durch Johann Raven von dem Kogelenberge an das Benefizium St. Martini. 1602 Urteil in Sachen des Freiherrn Johann von Papenheim gegen Friedrich v. Wachtendonck, Rektor des Jesuitenkollegs in Paderborn. 1651 Auszug aus dem Lehnbrief Abt Arnolds v. Corvey für die von Papenheim. 1602 Urteil in Sachen v. Papenheim gegen den Inhaber des Benefiziums St. Martini bzw. das Jesuitenkolleg in Paderborn. fol.142-147 Urteilsbegründung. fol.148-149 1602 Urteil. fol.150-154 Entwurf der Appelalltionsschriften an das Reichskammergericht. fol.155-156 1706 Auszüge aus dem Neuenheerser Lehnprotokoll. fol.157-159 1716 Urteil der Neuenheerser Lehnkammer in der Kaduzitätssache v. Papenheim. fol.160-161 1575 Revers Harbolds v. Papenheim über die Belehnung durch die Äbtissin von Neuenheerse.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Heerse (Neuenheerse) (Tektonik)
- Stift Heerse (Neuenheerse) / Akten (Bestand)
- 13. Grundbesitz (Gliederung)