Schuldbrief von Bruno, Herr von Rappoltstein, über 2400 Gulden in Gold gegen Ritter Conrad Beyer (Peyger) von Boppard und seinen Sohn Dietrich, die er innerhalb von drei Jahren zurückbezahlen will und über die Graf Eberhard von Württemberg neben anderen Mitschuldner und Bürge geworden ist.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 183 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 183 Herren von Rappoltstein
Herren von Rappoltstein >> 2. Akten >> Schuldverschreibungen, Verträge und weiterer Schriftverkehr
1398 Februar 1 (Lichtmess Abend)
Urkunden
Deutsch
Literatur: K. Albrecht, Rappoltsteinisches Urkundenbuch, 2, 1892, Nr. 607
Ausstellungsort: Rappoltsweiler
Überlieferungsart: Abschrift
Ausstellungsort: Rappoltsweiler
Überlieferungsart: Abschrift
Beyer (Peyger) von Boppard; Conrad, Ritter
Beyer (Peyger) von Boppard; Dietrich
Schuldverschreibungen, Verträge und weiterer Schriftverkehr
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Auslesebestände über Auswärtiges (Tektonik)
- Adel (Tektonik)
- Adel, Einzelne Familien (Tektonik)
- Herren von Rappoltstein (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- Schuldverschreibungen, Verträge und weiterer Schriftverkehr (Archivale)