Verkauf einer Erbrente
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E1 A 48
Vorl. Nr.: 52
48
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
7. Januar 1489
Enthält: Bürgermeister, Schöffen, Rat sowie gemeine Bürger und Eingesessene von Stadt und Kirchspiel Erkelenz verkaufen zum Nutzen der Stadt aus deren Renten und Gütern gegen eine Summe Geld an Hupert (Hubert) Kerff und dessen Frau Tryne eine Erbrente von 20 1/z rhein. Gulden zu je 24 köln. Weißpf. oder 20 Stüber in Erkelenz gängiger Münze, zu zahlen jährlich am Feste Epiphanie (up dat heylige hoegetyt Drutthyen myssen) [6. Jan.] . Im Säumnisfall dürfen die Käufer nach Mahnung im Hause des Bürgermeisters als Strafe 1/2 Ort rhein. Gulden pro Tag Zehrkosten sowie Mahngeld und Botenlohn zusätzlich berechnen und nötigenfalls an den städtischen Renten und Gütern auspfänden lassen. Die Ablöse ist vereinbart mit 410 rhein. Gulden sowie einer Jahresrente und ist ein halbes Jahr vorher anzukündigen.
Archivale
Aussteller: Siegler: die Aussteller mit dem Stadtsiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ