Zeugnisse etc
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PAKN, PF Paul Feyerabend, PF 9-3
PAKN, PF Paul Feyerabend
Paul Feyerabend >> Bio-Bibliographisches
1920-1993
Enthält: biographische Dokumente, die Feyerabend seiner Autobiographie zufolge am 11.9.1989 beim Aufräumen seines Büros in Berkeley entdeckte. PF 9-3-1 ist ein Meldebuch für die Horak-Musikschulen, das Konservatorium, an dem Feyerabend in Wien vor dem 2. Weltkrieg eingeschrieben war. PF 9-3-2 ist die Kopie eines masch. Schreibens der Fremdenpolizei des Kantons Zürich vom 10.12.1979, in dem Feyerabend die Aufenthaltsbewillung für den Kanton Zürich bestätigt wird, PF 9-3-3 enthält Feyerabends Soldbuch sowie ein Originalschreiben der Eidgenössischen Fremdenpolizei vom 4.12.1979. PF 9-3-4 ist eine hs. Auflistung mit Durchschlag, von der Hand von Feyerabends Vater, Paul Feyerabend - wahrscheinlich entstanden im Zusammenhang mit dessen Zusammentragen von Dokumenten für seinen Ariernachweis. Bei PF 9-3-5 handelt es sich um die Sterbeurkunde von Paul Feyerabend sen. PF 9-3-6 enthält zwei Berechtigungsausweise für das englische Gesundheitssystem, ausgestellt am 26.3.1970 und am 1.11.1974. PF 9-3-7 enthält eine (am 2.8.1946) beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde Feyerabends, einen von Feyerabend in englischer Sprache beschrifteten Umschlag und das Original der Geburtsurkunde. Das Original zeigt verso die Beurkundung von Feyerabends Austritt aus der röm.-katholischen Kirche am 14.6.1950. Bei PF 9-3-8 handelt es sich um eine Aufenthaltserlaubnis für England, ausgestellt am 8.10.1974. PF 9-3-9 und -10 sind zwei hs. Zettel, auf denen sich Feyerabend Notizen zur Rekonstruktion seiner Biographie gemacht hat. Die Stücke PF 9-3-11 bis -13 enthalten vier Volksschulzeugnisse für Feyerabend, die Stücke PF 9-3-14 bis -28 enthalten 17 Zeugnisse des Gymnasium, das Feyerabend von 1934 bis 1942 besuchte. PF 9-3-31 ist ein masch. Empfehlungsschreiben an das British Council von Viktor Kraft, datiert auf den 31.10.1951. Bei den Stücken PF 9-3-32 bis -46 handelt es sich um Übungs- und Kolloquienzeugnisse der Universität Wien; PF 9-3-35 ist das Absolutorium. Die Stücke PF 9-3-47 bis -53 enthalten kirchliche und standesamtliche Dokumente, die Feyerabends Vater für den Ariernachweis eingeholt hatte. PF 9-3-54 enthält eine Anmeldung für Paul Feyerabend bei der polizeilichen Meldebehörde vom 30.3.1942 und eine Bescheinigung der Meldestelle für die Registrierung der Nationalsozialisten vom 11.4.1947. Bei PF 9-3-55 handelt es sich um ein Bild von der Feier der Ersten Heiligen Kommunion. Feyerabend ist wohl der erste von links in der letzten Reihe. PF 9-3-56 enthält zwei Schmuckblätter zum Anlegen einer Ahnentafel. Beide sind von der Hand von Feyerabends Vater auf der ersten Seite beschriftet. Ausgefüllt ist nur ein Exemplar. Die mit Kugelschreiber vorgenommenen Eintragungen stammen von Feyerabend aus späterer Zeit. PF 9-3-57 enthält zwölf kirchliche und standesamtliche Dokumente, größtenteils mit Durchschlag oder Abschrift die Vorfahren Feyerabends betreffend. PF 9-3-58 enthält Dienst- und Militärzeugnisse für Paul Feyerabend sen. PF 9-3-59 ist ein Schmuckblatt zur Erinnerung an Feyerabends Erste Heilige Kommunion am 5.5.1932. PF 9-3-60 enthält Feyerabends Entlassungsschein vom Militär, einen hs. Brief, den Feyerabends Mutter, Rosa Feyerabend, vor ihrem Selbstmord an ihren Mann schrieb, eine Todesanzeige für Rosa Feyerabend, ein Foto, das Feyerabends Eltern mit einem Nachbarskind im August 1942 zeigt, ein Briefumschlag mit Familie Wallner als Absender, eine Osterkarte (mit herausgeschnittener Briefmarke) an selbige Wallners, unterschrieben von Feyerabends Vater, ein hs. Brief von Familie Wallner vom 22.10.1978, ein Staatsbürgerschaftsnachweis für Feyerabend, ausgestellt vom Österreichischen Generalkonsulat in Los Angeles am 14.4.1978, einen Auszug aus der Heimatrolle (zum Nachweis der Staatsbürgerschaft erforderlich), ausgestellt in Wien am 10.6.1949, eine Pappkarte mit Feyerabends Sozialversicherungsnummer, eine Karte und ein Umschlag, von Feyerabend als Ordnungshilfen beschriftet, eine Kopie von Feyerabends Soldbuch, die zugehörigen Negative, ein Schwerkriegsbeschädigtenausweis für Feyerabend, ausgestellt in Wien am 22.3.1989, Feyerabends Ausweis für den Kulturbund für 1946, ein Reisepaß, ausgestellt am 6.9.1973 in Wien, ein Reisepaß, ausgestellt am 16.3.1988 beim Österreichischen Generalkonsulat in Zürich, ein Beschäftigungsausweis des Arbeitsamtes, ausgestellt am 2.8.1946 in Wien und eine beglaubigte Kopie des ärztlichen Berichtes über Feyerabend bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus in Apolda am 11.5.1946. PF 9-3-61 ist eine Urkunde zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Loyola University of Chicago am 9.1.1970, PF 9-3-62 Feyerabends Green Card, die ständige Aufenthaltserlaubnis, ausgestellt am 9.2.1958, PF 9-3-63 ist eine Eidesstattliche Erklärung Feyerabends im Rahmen der Entnazifierung, wahrscheinlich vor der Aufnahme des Universitätsstudiums. Bei PF 9-3-64 handelt es sich um einen Reisepaß, ausgestellt am 14.7.1959 in Los Angeles. PF 9-3-65 ist Feyerabends Studienbuch von der Universität Wien, PF 9-3-66 sein Meldungsbuch als Gasthörer an der Universität Wien. Beide Dokumente enthalten eingelegt Belegscheine. PF 9-3-67 ist ein internationaler Impfpaß mit Eintragungen zwischen 1970 und 1976, PF 9-3-68 ein internationaler Führerschein, ausgestellt am 15.11.1979, PF 9-3-69 ist ein internationaler Impfpaß mit Eintragungen zwischen 1991 und 1993 von einem Arzt an Feyerabends Schweizer Wohnort Meilen.
Feyerabend, Paul, 1883 - 1961
Feyerabend, Rosa, 1884 - 1943
Wallner Familie
Eidgenössische Fremdenpolizei
Horak-Konservatorium und Musikschulen
Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands
Loyola University of Chicago
Universität Wien
Zürich (Kanton). Fremdenpolizei
Feyerabend, Paul, 1883 - 1961
Feyerabend, Rosa, 1884 - 1943
Wallner Familie
Eidgenössische Fremdenpolizei
Horak-Konservatorium und Musikschulen
Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands
Loyola University of Chicago
Universität Wien
Zürich (Kanton). Fremdenpolizei
62 Stücke (128 Bl.) und 7 Negative und 1 Foto und 14 Ausweise und Meldebücher.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ