Der Schutzjude Philipp Joseph leiht den Eheleuten Hermann Tübben und Gertrud geb. Overbruch 550 Reichstaler gegen die Verpfändung von deren Haus und Weide. Original den Landgerichts. dazu: 1. Einverständniserklärung der Ehefrau Tübben, die aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Dinslaken reisen kann (27.05.1778). 2. Gerichtlicher Vergleich zwischen den Geschwistern Tübben: Eheleute Hermann Hengstenberg und Gertrud geb. Tübben, Gerd Tübben und Gertrud geb. Baumann, Elisabeth Tübben, Eheleute Hermann Nusmann und Sophia geb. Tübben, Hermann Tübben als Vater und dem Schutzjuden Philip Joseph und seinem Sohn Jacob Philip. Die Kläger verzichten auf die Klage und übertragen dem Beklagten Philipp Joseph das elterliche Haus mit Zubehör für den Preis von 300 Reichstalern (05.11.1797). 3. Quittung über den Empfang des Geldes (30.03.1799). 3
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Der Schutzjude Philipp Joseph leiht den Eheleuten Hermann Tübben und Gertrud geb. Overbruch 550 Reichstaler gegen die Verpfändung von deren Haus und Weide. Original den Landgerichts. dazu: 1. Einverständniserklärung der Ehefrau Tübben, die aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Dinslaken reisen kann (27.05.1778). 2. Gerichtlicher Vergleich zwischen den Geschwistern Tübben: Eheleute Hermann Hengstenberg und Gertrud geb. Tübben, Gerd Tübben und Gertrud geb. Baumann, Elisabeth Tübben, Eheleute Hermann Nusmann und Sophia geb. Tübben, Hermann Tübben als Vater und dem Schutzjuden Philip Joseph und seinem Sohn Jacob Philip. Die Kläger verzichten auf die Klage und übertragen dem Beklagten Philipp Joseph das elterliche Haus mit Zubehör für den Preis von 300 Reichstalern (05.11.1797). 3. Quittung über den Empfang des Geldes (30.03.1799). 3
4 A, 108
4 A Ruhrort - Verträge
Ruhrort - Verträge
30. März 1799
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ