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Fürstbistum Münster und westfälischer Raum (Urkundenabschriften)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Gografschaften und Gerichte in Münster und Telgte; Vergleiche des Bischofs von Münster mit verschiedenen Grafen und Städten, u.a. mit dem Grafen von Tecklenburg (1173); dem Herzog von Kleve (1572); Grenzscheidung zwischen Paderborn und Lippe, den Kirchspielen Liesborn, Wadersloh, (1440); Grenzscheidung zwischen Münster und der Grafschaft Mark, (1575); Privilegien der Stadt Werne, (1365, 1385); Haus Lembeck; Haus Werde; Vertrag zwischen dem Bischof von Münster, Franz Arnold von Wolff-Metternich, und der Gräfin Christiane Marie von Bentheim-Tecklenburg über die Grafschaft Steinfurt, (1717); Burg Wulfsberg im Amt Lüdinghausen; Hausverträge der Familie Lüdinghausen gen. Wolf, (1271-1379)
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Arnold von Wolff-Metternich, Franz
Marie von Bentheim-Tecklenburg, Christiane
Lüdinghausen gen. Wolf, Familie
Kleve
Lippe,
Liesborn,
Tecklenburg
Werne,
Lembeck;
Werde, Haus
Steinfurt, Grafschaft
Lüdinghausen, Amt
Wulfsberg, Burg
Münster, Fürstbistum
Paderborn
Wadersloh,
Waderslo,
Münster
Telgte;
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.