Nachlass Walter Schaub (Bestand)
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NLA OL, Erw 88
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.3 Privates Archivgut >> 3.3.3 Wissenschaftliche / literarische Nachlässe sowie Einzelpersonen / Firmen
1931-1987
Enthält: Persönliche Unterlagen (Tagebuch als Kriegsgefangener in der Sowjetunion 1945-1947) (1); Manuskripte von Walter Schaub (auch unveröffentlichte Vorträge) 1937-1980 (149); Manuskripte anderer Forscher (vor allem ungedruckte oder entlegen gedruckte) (1842) 1936-1986 (40); genealogische Unterlagen und Archivalien 1648-1980; wissenschaftliche Unterlagen und Korrespondenzen 1926-1986 (73); Genealogische Sammlung Schaub (nicht orts- und berufsgebundene Familien) 1950-1970 (101); Sammlung Schaub: Ratsmitglieder der Freien Hansestadt Bremen 1950-1970 (13); Sammlung Schaub: gesamte Bevölkerung des Kirchspiels Bardenfleth (1580-1875) 1950-1970 (42).
Beschreibung: Erw 88 Nachlass Walter Schaub
Zeit: 1648-1986
Bestandsgeschichte: Dr. Walter Schaub (1919 - 1995) lebte seit 1937 in Oldenburg und war Sozialgenealoge und Familienforscher. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Sozialgenealogie machten ihn weit über die Grenzen von Oldenburg hinaus bekannt. Er hatte Kontakt mit hochrangigen Soziologen und Historikern im In- und Ausland. Von 1950 bis 1958 war er Geschäftsführer der "Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde". Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählt "Das Bürgerbuch der Stadt Oldenburg 1607 - 1740", das 1974 von der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen herausgegeben wurde, und die 1976 in den Oldenburger Studien erschienene "Sozialgenealogie der Stadt Oldenburg". Posthum wurde seine Sozialgenealogie des Kirchspiels Bardenfleth veröffentlicht.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Beschreibung: Erw 88 Nachlass Walter Schaub
Zeit: 1648-1986
Bestandsgeschichte: Dr. Walter Schaub (1919 - 1995) lebte seit 1937 in Oldenburg und war Sozialgenealoge und Familienforscher. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Sozialgenealogie machten ihn weit über die Grenzen von Oldenburg hinaus bekannt. Er hatte Kontakt mit hochrangigen Soziologen und Historikern im In- und Ausland. Von 1950 bis 1958 war er Geschäftsführer der "Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde". Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählt "Das Bürgerbuch der Stadt Oldenburg 1607 - 1740", das 1974 von der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen herausgegeben wurde, und die 1976 in den Oldenburger Studien erschienene "Sozialgenealogie der Stadt Oldenburg". Posthum wurde seine Sozialgenealogie des Kirchspiels Bardenfleth veröffentlicht.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
5,2; 458 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Ernst Hinrichs, Für den Ruf (Nordwest-Zeitung am 08.08.1985).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ