Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Balthasar [Hirschauer], Propst und Archidiakon von Berchtesgaden,
Dekan Udalricus und das ganze Kapitel der den Aposteln Peter und Paul
geweihten ...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1501 August 27
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (beide Siegel fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Berchtersgaden vicesima septima die mensis Augusti anno Domini millesimoquingentesimoprimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Balthasar [Hirschauer], Propst und Archidiakon von Berchtesgaden, Dekan Udalricus und das ganze Kapitel der den Aposteln Peter und Paul geweihten Regularkanoniker-[Propstei] Berchtesgaden, Diözese Salzburg, versprechen Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, Dekan Johann und dem Konvent von Fulda Teilhabe an den Früchten ihrer guten Werke, insbesondere an Messen, Gebet, Mildtätigkeit und Enthaltsamkeit; wird der Tod von einem oder mehreren Mitgliedern oder Angehörigen des Klosters Fulda mitgeteilt, werden dort eine Nachtwache und eine Totenmesse gemäß den Gewohnheiten des Klosters gehalten; die Verstorbenen werden in das Totenbuch (mortilogiis) eingeschrieben und jährlich in einer Kapitelssitzung memoriert. Der Bote (portitoremque) des Klosters Fulda soll großzügig behandelt werden (decenter tractare). Siegelankündigung. Ausstellungsort: Berchtesgaden. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Propst Balthasar, Kapitel von Berchtesgaden]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.