Pfarrei Pülfringen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2481
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 242, 385/ 102a LS I/28, LS II/9, LS V/16, LS IV/24, LS VII/17, LS V/10, LS IV/11,
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Hoheitsrechte >> Patronat (G-Rep. 45) >> Pfarrsachen
1518-1632
Enthält u.a.: Irrungen zwischen Pfarrer Hans Scheu und Gemeindemitgliedern (1521); Irrungen des Pfarrers mit Lorenz von Rosenberg (1518); Streitigkeiten des Pfarrers Johannes Schaff/ Schöffe wegen der Pfarrkompetenz, wegen Injurien und Übergriffen der Bauern gegen ihn (mit Würzburger Intercessionen, 1522/1524); Klage von Schultheiß und Nachbarn gegen den Pfarrer (1526); Einwilligung des papistischen Pfarrers Georg Korn in die Wertheimer Kirchenordnung (1527, Darstellung nach einer Abschrift des 17. Jhs. zu Irrungen mit Kurmainz); Tod des Pülfringer Pfarrers (1540); Wertheimer Schatzungsforderung an Pfarrer Gregor Karner (1551); Wiederbesetzung nach Tod des Pfarrers (1591); Pfarrer Caspar Heiner/Heinrich (vor allem Unterstützungsgesuche, nachdem er durch Würzburg aus Pülfringen vertrieben wurde, 1613); Bevormundung von Heiners Kindern (1614); Teilung der Einkünfte zwischen dem evangelischen und dem katholischen Pfarrer (1632)
1 cm
Archivale
Heiner, Caspar, Pfarrer in Pülfringen
Karner, Gregor, Pfarrer in Pülfringen
Schaff, Johannes; Pfarrer in Pülfringen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ