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Einholen verschiedener Auskünfte, vornehmlich zu Handel und Gewerbe, für die Neubearbeitung der OAB
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung
Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung >> 2. SPEZIALIA >> 2.35 OA Münsingen >> 2.35.2 Zweite Bearbeitung
1909-1911
Enthält: Werksgründungen: Portland-Cement und Eisenwarenfabrik Schreiber in Münsingen, Jura-Kalkwerke in Laichingen; Stadtpfarrer Leube über die Präparandenanstalt [Lehrerbildung] in Münsingen; Flächennutzung auf Markung Laichingen; tabellarische Übersicht der Ortsviehversicherungsvereine; Holzgerechtigkeiten v.a. in Tigerfeld; Anschreiben des OAsarztes Mayer; Portland-Cement-Werke über Stromabgabe; Elektrizitätsversorgung im OA; Kassier Johannes Mach über die Genossenschaft für Leinenweberei in Laichingen; gedruckte Statuten der Genossenschaft für Leinenweberei von 1890; Webereien in Merklingen, Sontheim, Hermann Pichler in Laichingen; 5 amtlich ausgefüllte Tabellenblätter zu den Realgemeinderechtsverhältnissen.
Statistisches Landesamt
1 Bü
Archivale
Leube; Stadtpfarrer in Münsingen, A
Mach; Johannes, Kassier der Genossenschaft für Leinenweberei in Laichingen, A
Mayer; OAsarzt in Münsingen, A
Pichler; Hermann, Weberei in Laichingen
Laichingen UL
Merklingen UL
Münsingen RT
Sontheim : Heroldstatt UL
Tigerfeld : Pfronstetten RT
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.