Ulrich Enderlin von Dietmanns verkauft Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, für 60 lb h Landswährung einen jährlichen, zwischen Martini und Weihnachten fälligen Zins von 3 lb h aus seinem Hof und Gut zum Dietmanns, das bereits belastet ist mit Zinsen von 7 lb h und 21 Malter Hafer.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 261
B 519 U 256
Ausnang Amt fasc. 59 n. 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1539 Dezember 22 (auf montag nach sant Thomas tag apostoli)
18,4 x 39,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Ulrich Enderlin von Dietmanns
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Hans Totzman, Stadtammann von Leutkirch
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Hans Totzman, Stadtammann von Leutkirch
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Enderlin, Ulrich
Totzman, Hans, Stadtammann
Dietmanns : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Dietmanns : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Leutkirch im Allgäu RV; Stadtammann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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