Lothar Franz Joseph Freiherr von Wetzel, kaiserlicher Rat und Resident zu Köln und Aachen gegen Hauptleute, Ausschuß und Räte der mittelrheinischen Ritterschaft in der Wetterau, Burg Friedberg, die Inhaber (namentlich nicht genannt) des ehemaligen, jetzt zu Äckern umgewandelten kronbergischen jungen Waldes zu Oberhöchstadt, dann Johann Friedrich Karl Erzbischof zu Mainz
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Lothar Franz Joseph Freiherr von Wetzel, kaiserlicher Rat und Resident zu Köln und Aachen gegen Hauptleute, Ausschuß und Räte der mittelrheinischen Ritterschaft in der Wetterau, Burg Friedberg, die Inhaber (namentlich nicht genannt) des ehemaligen, jetzt zu Äckern umgewandelten kronbergischen jungen Waldes zu Oberhöchstadt, dann Johann Friedrich Karl Erzbischof zu Mainz
1, 2140
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1720-) 1745-1761
Enthält: Quad. 7: vorinstanzliches Urteil (1728)
Enthält: in Quad. 25, Quad. 28: RKG-Urteile (1758, 1781)
Enthält: o. Quad.: Kaufbrief (1720)
Enthält: in Quad. 25, Quad. 28: RKG-Urteile (1758, 1781)
Enthält: o. Quad.: Kaufbrief (1720)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Vollstreckung des Urteils der bekl. Ritterschaft vom 20.3.1728, in dem die bekl. Inhaber dazu verurteilt worden waren, an den Kläger den dem ritterschaftlichen Kataster einverleibten Grund des ehemaligen Kronberger jungen Waldes zu Oberhöchstadt gegen Erstattung des Kaufpreises von 1000 fl. zu übertragen, da dem Kläger gemäß kaiserlichen Privilegien als Mitglied des rheinischen Adels ein Retraktrecht an dem Grund, nachdem ein anderer Retraktberechtigter sein vorrangiges Recht nicht ausgeübt hatte, zusteht, der Kläger, der den Kaufpreis bereits hinterlegt hatte, diesen ohne Aufgabe seiner Retraktansprüche zwischenzeitlich wieder an sich gezogen hatte, dann Anspruch gegen den Erzbischof, das ergangene RKG-Urteil aus dem Jahre 1758 zu vollstrecken
pre: Mittelrheinische Reichsritterschaft 1728
pre: RKG 1745
pre: Mittelrheinische Reichsritterschaft 1728
pre: RKG 1745
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ