Grund- und Hauptschulen, Sonderschulen (Bestand)
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NLA AU, Rep. 170
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.1 Bildung und Kultur
1763-2005
Bestandsgeschichte: Nach einer Anordnung vom 10.2.1887 der Regierung in Aurich, die ihrerseits auf eine allgemeine Bestimmung des preußischen Ministers der geistlichen Angelegenheiten vom 15.10.1872 verwies, waren in den Schulen des Regierungsbezirks Schulchroniken zu führen.
Ab dem Jahre 1980 wurde eine Reihe von Chroniken inzwischen aufgelöster Schulen in das Staatsarchiv übernommen - Chroniken noch weiter bestehender Schulen müssen dagegen gem. dem Erlaß des Kultusministers vom 27.6.1961 - SVBl. S. 153 - bei den jeweiligen Schulen "dauernd" aufbewahrt werden.
Bei den einzelnen Abgaben wurde auch anderes Schriftgut, etwa Schulvorstandsprotokolle, mit ausgesondert und durch das Staatsarchiv übernommen. Darüber hinaus ist festzustellen, daß viele Lehrer den Begriff der Schulchronik sehr weit ausgelegt haben und vielfach auch lokalgeschichtliche, politische und wirtschaftliche Ereignisse in ihrer Gemeinde festgehalten haben. In diesen Fällen - für die Ortsgeschichtsforschung glückliche Umstände - wurde der jeweilige Aktentitel entsprechend erweitert.
Bei Benutzung des Bestandes für schulgeschichtliche Themen empfiehlt es sich, auch die zentralen Schulbestände (Rep 14, Rep 16 und Rep 17) und die Bestände der Ämter- und Landkreisverwaltungen (Rep 20 ff.) heranzuziehen.
Der Bestand Rep 170 wurde im April 1986 umgeordnet.
Aurich, den 14.4.1986
Stefan Pötzsch
Bestandsgeschichte: Im Laufe der folgenden Zeit erhielten wir vor allem weitere Schulchroniken, die uns meistens in Kopie oder als Abschrift von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden. Anfangs wurden sie in die Bibliothek, aber nun in den Bestand Rep. 170 mit eingearbeitet.
Aurich, 1.4.2008
Ingrid Hennings
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Ab dem Jahre 1980 wurde eine Reihe von Chroniken inzwischen aufgelöster Schulen in das Staatsarchiv übernommen - Chroniken noch weiter bestehender Schulen müssen dagegen gem. dem Erlaß des Kultusministers vom 27.6.1961 - SVBl. S. 153 - bei den jeweiligen Schulen "dauernd" aufbewahrt werden.
Bei den einzelnen Abgaben wurde auch anderes Schriftgut, etwa Schulvorstandsprotokolle, mit ausgesondert und durch das Staatsarchiv übernommen. Darüber hinaus ist festzustellen, daß viele Lehrer den Begriff der Schulchronik sehr weit ausgelegt haben und vielfach auch lokalgeschichtliche, politische und wirtschaftliche Ereignisse in ihrer Gemeinde festgehalten haben. In diesen Fällen - für die Ortsgeschichtsforschung glückliche Umstände - wurde der jeweilige Aktentitel entsprechend erweitert.
Bei Benutzung des Bestandes für schulgeschichtliche Themen empfiehlt es sich, auch die zentralen Schulbestände (Rep 14, Rep 16 und Rep 17) und die Bestände der Ämter- und Landkreisverwaltungen (Rep 20 ff.) heranzuziehen.
Der Bestand Rep 170 wurde im April 1986 umgeordnet.
Aurich, den 14.4.1986
Stefan Pötzsch
Bestandsgeschichte: Im Laufe der folgenden Zeit erhielten wir vor allem weitere Schulchroniken, die uns meistens in Kopie oder als Abschrift von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden. Anfangs wurden sie in die Bibliothek, aber nun in den Bestand Rep. 170 mit eingearbeitet.
Aurich, 1.4.2008
Ingrid Hennings
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ