Protokolle zur 1. bis 10. Sitzung des Rates
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63002 Ratsprotokolle 1945 - 1990
Ratsprotokolle 1945 - 1990
16. Juni - 3. Aug. 1945 (21.September 1945)
Enthält: Informationsblatt zur Entwicklung der Stadtverwaltung vom 8. Mai bis 21. September 1945.-Strukturierung der Verwaltung und Aufgabenübertragung an die Mitglieder des Rates.- Auflösung des Vertrages zur Stromlieferung mit der AG Sächsische Werke (ASW).- Übernahme der Stadtwerke durch Direktor Kupfer.- Sachstand von Industrie und Handwerk.- Neuorganisation des Gesundheitswesens.- Sachstand Stadthauptkasse.- Umgang mit "Ostarbeitern".- Eröffnung des Stadttheaters.- Wiederaufnahme des Unterrichts in der Lutherschule.- Behebung von Schäden an den Wasserwerken.- Zuordnung der wirtschaftlichen Unternehmen der Stadt.- Sachstand Wasserwerke, Rohrleitungen und Inbetriebnahme der Bäder (Schwimmhalle, Stadtbad).- Ernennung des Oberstudienrates Schuster zum Leiter der beruflichen Schulen Bautzens.- Beginn des Unterrichts an den Schulen.- Auflösung der Turn- und Sportvereine und Beschlagnahme des Vermögens.- Stand Flüchtlingsbewegung.- Beschlagnahme von Möbeln.- Wiederaufnahme Tätigkeit Arbeitsamt.- Abbau der Notarbeit.- Gültigkeit von Genehmigungen zur Geschäftsführung.- Leitung der Kreissparkasse und Girokasse.- Ernennung Studienrat Bär zum Studiendirektor für die Wirtschaftsoberschule.- Arbeitspflicht für Einwohner.- Haushaltsplan 1945.- Verwendung des Waisenhauses für schulische Zwecke und Auslagerung des Stadtarchivs.- Vereinigung der allgemeinen Berufsschule mit den technischen und gewerblichen Lehranstalten.- Ernennung des Oberlehrers Jänichen zum Studienrat.- Auflösung der Gesangvereine und Beschlagnahme des Vermögens.- Qualität des Wassers aus den Wasserwerken.- Sachstand Gaswerk und Eltwerk.- Richtlinien für die Arbeit des Wohnungsamtes (auch hinsichtlich Beschlagnahme und Vergabe von Wohnungen).- Versorgung mit Milch, Fleisch und Brot.- Ernennung des Leiters der Lutherschule (Paul Biedermann) und der Ostschule (Max Oesterhelt).- Richtlinien zur Verwaltung beschlagnahmten Hausrates.- Beschlagnahme von Mobiliar des ehemaligen Kreisleiters Martin.- Besetzung einer weiteren Direktorenstelle der Kreissparkasse (Helmut Krebs).- Erhebung einer Sondersteuer (Mitgliedsbeiträge ehemaliger Mitglieder der NSDAP).- Sachstand Herstellung von Wohnraum.- versorgung mit lebensmitteln und Kohle.- Umbenennung von Straßen und Plätzen (Wendische Straße, Wendischer Graben, Wendischer Kirchhof).- Veröffentlichung "Nachrichtenblatt".- Arbeitseinsätze von Einwohnern.- Besoldung von Krankenschwestern.- Kündigung des Pachtvertrages für die Wirtschaft auf dem Schleifberg (Czorneboh).- Lenkung und Betreuung von Flüchtlingen.- Übernahme Aufgaben von Stadtrat Dr. Bobek durch Stadtrat Hörenz.- Bildung Bürgerschaftsausschüsse.- Besoldungsordnung für Angestellte der Stadt.- Zahlung von Dienstbezügen.- Bildung Wohnungsausschuss.- Abbruch Häuser am äußeren Reichentor.- Gliederung der Stadtverwaltung.- Forderung der Fa. C.G.Thomas AG Wilthen an die Partei.- Ablösung Schuldverpflichtung Direktor Hegewald und Ortsgruppenleiter Kreyssig bei der Kreissparkasse.- Verpachtung Naturpark.
Umfang in Blatt: 82 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ