Löchterskotten bei Westhusen
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440 Familie von Sydow (Häuser Dellwig, Holte, Langendreer, Westhausen, Wischlingen)
Familie von Sydow (Häuser Dellwig, Holte, Langendreer, Westhausen, Wischlingen) >> 2.1.2 Höfe, Kotten und Häuser
1821 - 1851
Enthält: Pachtverträge des Majors von Sydow zu Westhusen mit dem Ackersmann Diederich Wiemer aus Nette hinsichtlich des Löchterskotten in der Hofesaat des Gutes Westhausen, (Bl. 16/17), 1821, und einer Ackerparzelle (Bl. 13), 1837, sowie mit Heinrich Wilhelm Wiemer genannt Loechter hinsichtlich des Kottens (Bl. 12), 1846, Verlängerung des Pachtvertrages (Bl. 11), 1851; Rechtsstreit des Majors von Sydow mit dem Kötter Diederich Wiemer gen. Loechter um den angeblich im Pachtvertrag geleisteten Verzicht auf den Gemeinheitsanteil am Mailoh gemäß Teilungsrezeß (Bl. 19-42), 1921-1833; Vergleich zwischen Conrad von Sydow zu Wischlingen und der Witwe des Kötters Diedrich Wiemer gen. Loechter und deren Kindern wegen der dem Diederich Wiemer zur besonderen Ausführung vorbehaltenen Ansprüche (Bl. 1-6), 1851
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ