Kläger: Lt. Carl Gustav Vegesack, und Johann Baptista Lüders in Hamburg (Nebenbeklagte).- Beklagter: Paul Goldener in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Verweisung des Beklagten an die Kläger als Bürgen für einen Commissionsvergleich über eine Schuldforderung in Höhe von 1300 Riechstalern in einem Streit um Verbal- und Realinjurien zwischen dem Beklagten und Jacob Nutzenbecher und um Schadensersatzforderungen des Beklagten u.a. wegen eines ausgeschlagenen Auges
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Kläger: Lt. Carl Gustav Vegesack, und Johann Baptista Lüders in Hamburg (Nebenbeklagte).- Beklagter: Paul Goldener in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Verweisung des Beklagten an die Kläger als Bürgen für einen Commissionsvergleich über eine Schuldforderung in Höhe von 1300 Riechstalern in einem Streit um Verbal- und Realinjurien zwischen dem Beklagten und Jacob Nutzenbecher und um Schadensersatzforderungen des Beklagten u.a. wegen eines ausgeschlagenen Auges
211-2_V 1
V 142
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> V
1690-1702
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Gotthard Johann Marquardt. Beklagte: Dr. Johann Georg Einhardt (1693). Dr. Ehrenfried Klotz (1702).- Instanzen: 1. Obergericht 1690-1692. 2. Reichskammergericht 1693-1702.- Darin: Commissionsvergleich von 1690 zwischen den Prozessbeteiligten; Aufstellung von 1690 des Beklagten über Arzt- und Medikamentenkosten und über andere Forderungen.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11398 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ