Vertrag vor dem Offizial des Hofgerichts, dem Notar Paul Heinrich Gallenkampf, über Zession und Auszahlung der Hälfte einer auf die Landstände Münster lautenden Schuldverschreibung über 5000 Reichstaler von 1681 Juni 5 an die Berechtigten, Erben Mensing aus Jülich, durch die Freiherren Franz Ludolf von Landsberg, Domdechant und Nikolaus Hermann von Ketteler, Generalvikar, als Konservatoren der Ferdinandeischen Mission und Inhaber der anderen Hälfte der Schuldverschreibung zu je 1250 Reichstaler.
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Vertrag vor dem Offizial des Hofgerichts, dem Notar Paul Heinrich Gallenkampf, über Zession und Auszahlung der Hälfte einer auf die Landstände Münster lautenden Schuldverschreibung über 5000 Reichstaler von 1681 Juni 5 an die Berechtigten, Erben Mensing aus Jülich, durch die Freiherren Franz Ludolf von Landsberg, Domdechant und Nikolaus Hermann von Ketteler, Generalvikar, als Konservatoren der Ferdinandeischen Mission und Inhaber der anderen Hälfte der Schuldverschreibung zu je 1250 Reichstaler.
Fach VI Nr. 2 a
B 161u Ferdinandeische Missionen - Urkunden
Ferdinandeische Missionen - Urkunden
1727 März 4
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückseitenvermerk: Nr. 2973 des Etatjahres 1823/25
Vermerke: Rückseitenvermerk: Nr. 2973 des Etatjahres 1823/25
Urkunde
Provenienz: Missiones Orientales.
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.3. Studienfonds und Missionen (Tektonik)
- Ferdinandeische Missionen / Urkunden (Bestand)
Namensnennung 4.0 International