Propst Konrad, Priorin Adelheid und der gesamte Konvent des Katharinenklosters vor den Mauern Fritzlars geben bekannt, daß sie auf die von der verstorbenen Frau Alena Starkmann und deren Töchtern Hildegund und Elisabeth geschenkte Mühle, die Speckmühle, und die steinerne Brücke am Ufer der Elbe [Nebenlauf der Eder bei Fritzlar] beim Dorf Geismar [W Fritzlar (Stadt Fritzlar)], die sie von Kloster Hardehausen für einen jährlichen Zins von neun Vierteln Roggen, einem Schilling, zwei Hühnern und vier Bechern Mehl inne gehabt haben und nun wegen der Zerstörung der Mühle und infolge feindlicher Angriffe nicht mehr aufbringen können, verzichtet haben, wobei der Küster Hermann von Falkenberg und der Fritzlarer Offizial Werner vermittelt haben. Sie übergeben Kloster Hardehausen diesen Besitz zu vollen Eigentumsrechten. Die Priorin, der Propst und der Offizial kündigen ihre Siegel an.