Lüstner, Lothar (1882-1955) (Bestand)
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NL 20
Stadtarchiv Wiesbaden (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Privata >> 4.1 Nachlässe und thematische Sammlungen >> 4.1.1 Nachlässe (A-Z)
1899 - 1949
Bestandsgeschichte: Aus der Vorbemerkung im Sammelrepertorium zu NL 3 – NL 31:
„Die bisher unter der Signatur „M“ im sog. Verwaltungsarchiv aufgelisteten Familienpapiere wurden in den Jahren 1993 bis 1996 nach und nach gesichtet und verzeichnet. Darunter befand sich kein einziger „echter Nachlass“, vielmehr Familienpapiere der verschiedensten Art, dazu Sammelstücke, Teiler der völlig zersplitterten und nicht mehr rekonstruierbaren Nachlässe von Ludwig Gärtner, Christian Spielmann und Herbert Müller-Werth usw.
Das Fehlen eines größeren Nachlasses hatte bis in jüngste Zeit zu der „Verzeichnungstechnik“ geführt, vorhandene Teilnachlässe einfach in einem ausreichend großen Karton abzulegen und diesen mit einer Nummer zu versehen (z. B. die jetzigen Bestände NL 19 und NL 40).
Die „Nachlässe“ von Gärtner wie auch von Müller-Werth waren und sind zumindest von den Sammlungsbeständen her nicht mehr vom übrigen Schriftgut zu trennen; und Müller-Werth hat mit seinem dienstlichen und wissenschaftlichen Aufzeichnungen auch Blätter aus privatem und städtischen Schriftgut vermischt.
Darüber hinaus waren wegen der unzulänglichen „Signierung“ manche Stücke doppelt verzeichnet, wie etwa das zum Nachlass Gärtner gehörige Reisetagebuch des Uffenheimer Stadtvogts Schmid (jetzt Best. NL 1 Nr. 1) oder die recht unbedeutende Sammlung zu Kapar Kögler (jetzt Best. NL 30).
Der größere Teil dieses „M“-Schriftgutes ist nunmehr im Bestand NL aufgestellt, einige Stücke wurden dem Bestand WI/BA zugeordnet, einige dem Nachlass Gärtner, einige dem Bestand ZgS, einige nichtssagende Stücke kassiert.“ […]
Wiesbaden, im September 1996, Jochen Dollwet
Vollständig erschlossen. Die Erschließung des Bestandes erfolgte 1996 durch Dipl. Archivar (FH) Jochen Dollwet.
(Stand 1996)
Geschichte des Bestandsbildners: Peter Karl Lothar* Lüstner
Stadtarchivar; evang.
* 8.5.1882 in Wiesbaden (Reg.Nr. 529/1882)
1929 wohnhaft in Wiesbaden, Arndtstr. 6
Eltern: Kapellmeister des städtischen Kurorchesters Louis Lüstner, * 30.6.1840 in Breslau, und Cäcilie Lüstner geb. Krug, * 20.1.1858 in Reval, (oo 3.4.1879 in Wiesbaden, Reg.Nr. 67/1879) beide zuletzt in Wiesbaden
1. oo 2.7.1908 in Wiesbaden (Reg.Nr. 486/1908): Katharine Karoline Wilhelmine* geb. Velte (* 1883 in Wiesbaden, Reg.Nr. 469/1883; gest. 9.3.1928 in Wiesbaden, Reg.Nr. 318/1928); keine Kinder aus dieser Ehe
2. oo 1.8.1929 in Wiesbaden (Reg.Nr. 638/1929): Katharina* Auguste Lisette Reuter (* 8.7.1899 in Wiesbaden, Reg.Nr. 1079/1899; kath.; 1929 wohnhaft in Wiesbaden, Distrikt Rad; Eltern: Schreiner Peter Reuter, zuletzt in Wiesbaden, und Auguste Liesette Reuter geb. Herber)
(Quelle: STA-WI Nr. A 44713, Best. STA-WI: Personenstandsregister des Standesamtes Wiesbaden)
Findmittel: Sammelrepertorium NL 3 - NL 31 von Jochen Dollwet 1996
Datenbankerschließung in FAUST/Arcinsys seit 2020
Bearbeiter: Jochen Dollwet, 1996
„Die bisher unter der Signatur „M“ im sog. Verwaltungsarchiv aufgelisteten Familienpapiere wurden in den Jahren 1993 bis 1996 nach und nach gesichtet und verzeichnet. Darunter befand sich kein einziger „echter Nachlass“, vielmehr Familienpapiere der verschiedensten Art, dazu Sammelstücke, Teiler der völlig zersplitterten und nicht mehr rekonstruierbaren Nachlässe von Ludwig Gärtner, Christian Spielmann und Herbert Müller-Werth usw.
Das Fehlen eines größeren Nachlasses hatte bis in jüngste Zeit zu der „Verzeichnungstechnik“ geführt, vorhandene Teilnachlässe einfach in einem ausreichend großen Karton abzulegen und diesen mit einer Nummer zu versehen (z. B. die jetzigen Bestände NL 19 und NL 40).
Die „Nachlässe“ von Gärtner wie auch von Müller-Werth waren und sind zumindest von den Sammlungsbeständen her nicht mehr vom übrigen Schriftgut zu trennen; und Müller-Werth hat mit seinem dienstlichen und wissenschaftlichen Aufzeichnungen auch Blätter aus privatem und städtischen Schriftgut vermischt.
Darüber hinaus waren wegen der unzulänglichen „Signierung“ manche Stücke doppelt verzeichnet, wie etwa das zum Nachlass Gärtner gehörige Reisetagebuch des Uffenheimer Stadtvogts Schmid (jetzt Best. NL 1 Nr. 1) oder die recht unbedeutende Sammlung zu Kapar Kögler (jetzt Best. NL 30).
Der größere Teil dieses „M“-Schriftgutes ist nunmehr im Bestand NL aufgestellt, einige Stücke wurden dem Bestand WI/BA zugeordnet, einige dem Nachlass Gärtner, einige dem Bestand ZgS, einige nichtssagende Stücke kassiert.“ […]
Wiesbaden, im September 1996, Jochen Dollwet
Vollständig erschlossen. Die Erschließung des Bestandes erfolgte 1996 durch Dipl. Archivar (FH) Jochen Dollwet.
(Stand 1996)
Geschichte des Bestandsbildners: Peter Karl Lothar* Lüstner
Stadtarchivar; evang.
* 8.5.1882 in Wiesbaden (Reg.Nr. 529/1882)
1929 wohnhaft in Wiesbaden, Arndtstr. 6
Eltern: Kapellmeister des städtischen Kurorchesters Louis Lüstner, * 30.6.1840 in Breslau, und Cäcilie Lüstner geb. Krug, * 20.1.1858 in Reval, (oo 3.4.1879 in Wiesbaden, Reg.Nr. 67/1879) beide zuletzt in Wiesbaden
1. oo 2.7.1908 in Wiesbaden (Reg.Nr. 486/1908): Katharine Karoline Wilhelmine* geb. Velte (* 1883 in Wiesbaden, Reg.Nr. 469/1883; gest. 9.3.1928 in Wiesbaden, Reg.Nr. 318/1928); keine Kinder aus dieser Ehe
2. oo 1.8.1929 in Wiesbaden (Reg.Nr. 638/1929): Katharina* Auguste Lisette Reuter (* 8.7.1899 in Wiesbaden, Reg.Nr. 1079/1899; kath.; 1929 wohnhaft in Wiesbaden, Distrikt Rad; Eltern: Schreiner Peter Reuter, zuletzt in Wiesbaden, und Auguste Liesette Reuter geb. Herber)
(Quelle: STA-WI Nr. A 44713, Best. STA-WI: Personenstandsregister des Standesamtes Wiesbaden)
Findmittel: Sammelrepertorium NL 3 - NL 31 von Jochen Dollwet 1996
Datenbankerschließung in FAUST/Arcinsys seit 2020
Bearbeiter: Jochen Dollwet, 1996
11 Mappen und "Stammbücher" 1899-1949 (darunter 1 Mappe Schriftwechsel über das Stadtarchiv Wiesbaden), Ehrenkranz für Louis Lüstner 0,5 lfd.m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:15 MESZ