Testament
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E1 A 172/19
Vorl. Nr.: 357
172/19
E1 A Urkunden
Urkunden >> Gesammelte Urkunden
10. November 1631
Enthält: Vor Lambert Thielen, Statthalter, und Lambert Theissen, beide Schöffen des Gerichts Brachelen, die sich in die Behausung des (Junkers) Johan v. (vom) Harrich zu Bracheleu und das Wohnhaus von dessen Halbwinner begeben haben auf Wunsch von Martin Scheiff und dessen Frau Agnes Pallandt, macht diese, die dort krank zu Bett liegt, ihr Testament: Wenn sie nach ihrem Tode ein standesgemäßes christliches Begräbnis erhält, sollen an diesem Tag an die Armen und Bedürftigen 25 Taler verteilt werden, wofür die 1 Vz Morgen Land am Walenberg, doch nur das außerhalb der Weiher und Deiche, dienen sollen. Weil sie aber beide in hohes Alter gekommen und der Pflege bedürftig sind, die sie auch von ihrem Bruder und ihrer Schwägerin Peter Pallandt und dessen Frau Treingen Nyssen erfahren haben und noch künftig erhalten werden, vermachen sie deren Kindern alle ihre im Kirchspiel Bellinghoven gelegenen Güter im Wert von 500 Taler sowie ihren Anteil an Haus, Hof, Garten und Baumgarten in Bellinghoven, wobei der Sohn ihres Bruders, der auch Peter heißt, der erste Erbe sein soll. Weiterer Zeuge: Jacob v . Hamstatt. Unterschr. : Horrich, Thiellen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ