Hans Stadler zu Wetzisreute verkauft Dominicus [I. Laymann], Abt zu Weingarten, für 53 lb 10 ß d Landswährung einen jährlichen ablösbaren, an Martini fälligen Ewigzins von 2 lb 13 ß 6 d unter Verpfändung seines Guts in Wetzisreute. Dazu gehören neben den Gebäuden je 4 Jauchart Acker im Tetschen Esch und an Fohren, 2 Jauchart Holz zwischen dem Acker Hans Stadlers und den Hölzern Michel Wiggenhausers und Jakob Peters von Unterankenreute. Von dem Gut ist ein Gütlein abgeteilt, das Georg Stainhausers Witwe Anna Köngin hat; daraus gehen jährlich 3 ß und für 3 Hühner 1 ß 6 d. Laut von Georg Maucher unterschriebenen Rückvermerken vom 24. März und 2. Oktober 1661 erhielt Stadler vom Großkellereiamt nochmals 25 lb 5 ß d bzw. 30 fl verzinsliches Kapital.
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Hans Stadler zu Wetzisreute verkauft Dominicus [I. Laymann], Abt zu Weingarten, für 53 lb 10 ß d Landswährung einen jährlichen ablösbaren, an Martini fälligen Ewigzins von 2 lb 13 ß 6 d unter Verpfändung seines Guts in Wetzisreute. Dazu gehören neben den Gebäuden je 4 Jauchart Acker im Tetschen Esch und an Fohren, 2 Jauchart Holz zwischen dem Acker Hans Stadlers und den Hölzern Michel Wiggenhausers und Jakob Peters von Unterankenreute. Von dem Gut ist ein Gütlein abgeteilt, das Georg Stainhausers Witwe Anna Köngin hat; daraus gehen jährlich 3 ß und für 3 Hühner 1 ß 6 d. Laut von Georg Maucher unterschriebenen Rückvermerken vom 24. März und 2. Oktober 1661 erhielt Stadler vom Großkellereiamt nochmals 25 lb 5 ß d bzw. 30 fl verzinsliches Kapital.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1991
fasc. 097 n. 21
10033
B 522 II U 1908
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1660 Mai 24 (den vierundzweinzigisten monats tag Maii)
26,2 x 38,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Stadler zu Wetzisreute
Empfänger: Dominicus [I. Laymann], Abt zu Weingarten
Siegler: Georg Maucher, Rat und Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Dominicus [I. Laymann], Abt zu Weingarten
Siegler: Georg Maucher, Rat und Oberamtmann des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Köngin, Anna
Laymann, Dominicus I.; Abt von Weingarten
Maucher, Georg; Oberamtmann
Peter, Jakob
Stadler, Hans
Stainhauser, Anna
Stainhauser, Georg
Weingarten, Dominikus I. Laymann; Abt, 1598-1673
Wiggenhauser, Michael
Unterankenreute : Schlier RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Großkellerei
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Weingarten RV; Kloster, Räte
Wetzisreute : Schlier RV
Wetzisreute : Schlier RV; Einwohner
Wetzisreute : Schlier RV; Flurstücke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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